Selbstständig als Trainer, Übungsleiterin, Dozent? Steuern, Sozialversicherung, Rechtsstatus

Von den Meldepflichten über die Krankenversicherung bis zum Finanzamt: So überleben Sie den Papierkrieg

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Stand: 15. Februar 2018

In diesem Leitfaden finden selbstständige Trainer, Übungsleiter und Dozenten in knapper Form die wichtigsten Infos zu Steuern, Recht und Krankenversicherung sowie Rente.

Sie möchten – hauptberuflich oder nebenher – unterrichten, Menschen schulen und trainieren oder Seminargruppen leiten, ohne sich im Vorschriftendschungel zwischen Rentenversicherung, Finanzamt und Arbeitsrecht zu verirren?

Dieser Leitfaden hilft Ihnen rasch und verständlich weiter: Er erklärt die verschiedenen Tätigkeits- und Beschäftigungsformen von Kursleitern, Honorarlehrkräften, Trainern, Lehrern, Dozenten und Übungsleitern. Sie bekommen einen Überblick über die wichtigsten Versicherungs-, Steuer- und Rechtsfragen, die sich bei selbstständiger Lehrtätigkeit im Nebenberuf ergeben. Außerdem erfahren Sie, welche Melde- und Buchführungspflichten sich für Sie ergeben.

Inhaltsverzeichnis

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Ihre Wertung:

 

Sehr geehrte Frau Wagner,
vielen Dank für Ihre freundliche Rückmeldung: Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Zu Ihrer EStG-Frage: Ihr FA hat grundsätzlich recht - eigenständige Bestimmungen zur Steuerfreiheit von 400-Euro-Jobs gibt es im EStG in der Tat nicht. Ungeachtet dessen beginnt die Steuerpflicht selbst im ungünstigsten Fall erst bei gut 8.000 Euro. Sofern die Summe Ihrer jährlichen Honorare aufgrund der Soziaversicherungs-Vorschriften also unter der Geringfügigkeitsgrenze bleiben (= 12 x 400 Euro = 4.800 Euro) und Sie keine weiteren einkommensteuerpflichtigen Einkünfte haben, brauchen Sie von vornherein keine Einkommensteuer zu zahlen. So steht es auch im Beitrag.
Viel Erfolg und herzliche Grüße
Robert Chromow

Das stimmt so nicht ganz.

Das stimmt so nicht ganz. Wenn Frau Wagner nämlich verheiratet ist und sie und ihr Ehemann zusammen zur Einkommensteuer veranlagt werden, werden ihre Einkünfte einer Besteuerung unterworfen (sofern beide zusammen bei etwa 16.000 EUR zu versteuerndem Einkommen landen.

Antwort: Das stimmt so nicht ganz

Vielen Dank für Ihre Anmerkung: Frau Wagners Hinweis "(Hauptberuf: Hausfrau)" spricht in der Tat dafür, dass sie verheiratet ist. Das hatte ich übersehen.
Freundliche Grüße
Robert Chromow

Sehr geehrter Herr Chromow,
ich suche seit Tagen im Internet Seiten über "nebenberufliche Tätigkeiten als Übungsleiterin" und lande
immer wieder auf diesen Seiten hier!!! Dies sind einfach die ausführlichsten und verständlichsten Erklärungen!!! Dank Ihrer Berichte, weiß ich nun, dass ich in meinem Fall die Übungsleiterpauschale
nutzen kann und als geringfügig Selbstständige tätig bin. Ich bin an einer Grundschule als Betreuerin
und Übungsgruppenleiterin tätig (Hauptberuf: Hausfrau).
Eine Frage, die mich beschäftigt ist: WO STEHT ES IM ESTG, dass man auch als Selbstständige/Freiberuf-ler bis 400 € keine Steuern bezahlen muss? Im FA hat man mich ausgelacht und gemeint so etwas gäbe es
nicht, sondern nur im Mini-Job-Bereich, da dort ja der AG die Abgaben übernimmt.
Vielen Dank im voraus!
A. Wagner

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