Reden lernen

Tipps für "Maulfaule" - Wie Sie Sprechhemmungen erfolgreich ablegen

Von: Heike Eberle
Stand: 24. September 2008
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Über die Autorin: Heike Eberle

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Die 1967 geborene Pfälzerin Heike Eberle ist mit Herzblut Unternehmerin und Beraterin. Seit zehn Jahren ist sie im eigenen Baubetrieb engagiert, der trotz vieler Turbulenzen gut dasteht.

Mittlerweile gilt sie als Baufuchs und gibt das, was sie mit Leib und Seele im familiengeführten Baubetrieb lebt, an andere Handwerksbetriebe weiter - z. B. unter www.klug-managen.de und in ihrem Serviceblog.

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Reden lernen

Kommunikationshemmungen sind kein Schicksal - Sie können etwas dagegen tun. Es gibt ganz konkrete Wege, um zu lernen, flüssiger zu sprechen und besser aus sich herauszugehen.

Maulfaul, missmutig, miese Laune - das kennen wir doch alle ...

Ich habe lange gebraucht, um zu erkennen, dass es nicht immer etwas mit mir selbst zu tun hatte, wenn ich einen Raum betrat und das Gespräch plötzlich abriss. So etwas passierte nämlich oft in den mittelständischen Handwerksbetrieben, die ich leite. Es brachte mich jedes Mal aus dem Konzept und machte mich wütend. Schließlich gehörte ich doch zur Firma! Hatte man etwas vor mir zu verheimlichen?

Nein - das weiß ich heute. Die Mitarbeiter waren schlicht kommunikativ überfordert: Wenn die Chefin den Raum betrat, wussten sie nichts zu sagen.

Als "Nicht-Gesprächspartner" glaubt man in solchen Fällen meistens, die Ursache für die mangelnde Kommunikation liege bei einem selbst. Das stimmt aber oft gar nicht. Deshalb glaube ich an das Motto: Im Zweifelsfall lieber zu viel als zu wenig sagen! Durch Reden vermeidet man solche Missverständnisse.

Im Alltag treffe ich immer wieder auf maulfaule Menschen: Maulfaul, weil sie es generell nicht gelernt haben, ungeniert drauf loszureden, weil ihnen die Situation die Sprache verschlagen hat oder weil sie zu träge sind, den Mund aufzumachen.

In der Handwerksbranche erlebe ich holprige Gesprächssituationen ganz besonders oft. "Der Handwerker" tut sich halt häufig besonders schwer damit, sich klar und deutlich zu artikulieren - und das gilt für die Mitarbeiter oft genauso wie für die Chefs. Früher war das bei uns nicht anders:

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