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Zwangsmitgliedschaft in IHK und Handwerkskammer: Wer muss mit welchen Beiträgen rechnen?

Schnelle Infos zur Pflichtmitgliedschaft in IHK und Handwerkskammern

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Stand: 25. November 2015 (aktualisiert)

Die Zwangsmitgliedschaft von Gewerbetreibenden in Handwerks- oder Industrie- und Handelskammern ist ein heikles Thema und politisch ausgesprochen umstritten. Zwar gibt es für Gründer und Geringverdiener vielerorts Beitragsentlastungen. Die Kammer-Zwangsbeiträge belasten und ärgern viele Unternehmen aber nach wie vor. Wir erläutern, mit welchen Beiträgen Sie rechnen müssen.

Dass Selbstständige und Unternehmer per Gesetz gezwungen sind, Mitglied in Gremien zur Selbstverwaltung und Interessenvertretung zu werden, ist schon einigermaßen kurios. Immerhin geht mit der im Artikel 9 Abs. 1 Grundgesetz festgelegten Vereinigungsfreiheit zugleich ein "Fernbleiberecht" einher: Die Freiheit, Vereine und Gesellschaften sowie Vereinigungen zur Verbesserung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen zu bilden, schließt grundsätzlich auch die Möglichkeit ein, sich solchen Vereinigungen nicht anzuschließen.

Eine vom Staat verordnete Institution, die laut § 1 IHK-Gesetz ein nicht genauer definiertes "Gesamtinteresse der [...] Gewerbetreibenden" wahrnehmen soll (unter anderem gegen eben diesen Staat!), steht daher auf einigermaßen wackeligen Füßen. Das Bundesverfassungsgericht hat jedoch in mehreren Entscheidungen (zuletzt im Jahr 2001 im Beschluss gegen eine Verfassungsbeschwerde) betont, dass eine Zwangsmitgliedschaft zu rechtfertigen ist, solange ein öffentlich-rechtlicher Verband (auch) "legitime öffentliche Aufgaben" erfüllt.

Gleichzeitig verlangte das Gericht vom Gesetzgeber damals "die ständige Prüfung, ob die Voraussetzungen für eine öffentlichrechtliche Zwangskorporation noch bestehen." Nach fast 15 Jahren liegen dem Bundesverfassungsgericht derzeit wieder mehrere Verfassungsbeschwerden vor. Über deren Annahme ist bisher jedoch noch nicht entschieden.

Legitime öffentliche Aufgaben?

Die geforderten "öffentlichen Aufgaben" erfüllen die als "Körperschaften des öffentlichen Rechts" organisierten Handwerks-, Industrie- und Handelskammern in einem gewissen Umfang. Denn über die direkten Serviceleistungen für gegenwärtige und künftige Mitglieder hinaus ...

  • überwachen sie zum Beispiel die Berufsausbildung,

  • nehmen Prüfungen ab,

  • unterstützen und beraten staatliche Behörden durch Vorschläge, Berichte und Expertisen,

  • erstellen Gutachten im Rahmen von Gerichtsverfahren,

  • nehmen Aufsichtsfunktionen im Umweltrecht wahr oder

  • sorgen für die Vereidigung öffentlicher Sachverständiger.

All diese Aufgaben könnten zwar ebenso gut die aus Steuermitteln finanzierten staatlichen Institutionen direkt erfüllen. Doch Politik (und westliche Besatzungsmächte) haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg dafür entschieden, einige hoheitliche Aufgaben den historisch gewachsenen Selbstverwaltungseinrichtungen der Wirtschaft zu überlassen.

Widerstand gegen Pflichtmitgliedschaft

Bei vielen Betrieben sind in den letzten Jahren jedoch die Zweifel gewachsen, ob den oft happigen Beiträgen ein angemessener Nutzen gegenübersteht. Seit Mitte der 90er-Jahre haben sich sogar ausgesprochene Kammer-Verweigerer zusammengeschlossen, um Front gegen die Pflichtmitgliedschaft zu machen.

Sie fühlen sich dabei mit Blick auf den europäischen Binnenmarkt bestärkt: Vergleichbare Zwangsvereinigungen gibt es nur noch in wenigen EU-Staaten. Ein Durchbruch in Richtung auf eine freiwillige Interessenvertretung zeichnet sich bislang aber noch nicht ab. Den "Kammerjäger"-Kampagnen ist es aber mit zu verdanken, dass in zwei Gesetzesnovellen der letzten Jahre einheitliche Erleichterungen für Existenzgründer und Kleinunternehmen geschaffen wurden.

Zwar haben

etwas an der obligatorischen Mitgliedschaft geändert. Aber immerhin ist die Zahl der beitragsfrei gestellten oder finanziell entlasteten Mitglieder etwas größer geworden.

Freiberufler-Privileg

Nicht ins Handelsregister eingetragene Freiberufler und ähnliche Selbststämdige sind von der IHK-Mitgliedschaft befreit. Falls sie darüber hinaus keiner speziellen berufsständischen Kammer angehören (wie etwa der Ärzte-, Rechtsanwalts-, Architekten- oder Steuerberaterkammer), gibt es für sie gar keinen Kammerzwang.

Bitte beachten Sie: Viele Kammerleistungen stehen auch Nichtmitgliedern zur Verfügung. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Praxistipp "Lassen Sie die IHK nicht links liegen!"

Gesetzlich geregelte IHK-Beiträge

Der IHK-Beitrag setzt sich in der Regel aus einem – meist gestaffelten – Grundbeitrag und einer sogenannten Umlage zusammen. Mitglieder, die nicht im Handelsregister eingetragen sind und deren Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt, zahlen laut § 3 IHK-Gesetz gar keine Beiträge.

Gewerbeertrag oder Gewinn?

Mit der Alternative "Gewerbeertrag" oder "Gewinn aus Gewerbebetrieb" hat es Folgendes auf sich: Sofern ein Betrieb gewerbesteuerpflichtig ist, stellt der Gewerbeertrag laut §§ 7 bis 9 Gewerbesteuergesetz die Beitragsbemessungsgrundlage dar. In allen anderen Fällen ist der Gewinn laut § 4 Einkommensteuergesetz maßgebend.

Tipp: Falls Sie sich mit der Unterscheidung der unterschiedlichen betrieblichen Steuerarten schwertun, empfehlen wir einen Blick auf unseren Grundlagenbeitrag "Existenzgründung: Mit welchen Unternehmenssteuern muss ich rechnen?"

Mitglieder, die

  • in den fünf Wirtschaftsjahren vor der Betriebseröffnung keine Einkünfte als Selbstständige, Gewerbetreibende oder Landwirte hatten (und demnach als Existenzgründer gelten),

  • in dieser Zeit auch nicht mit mehr als 10 Prozent an einer Kapitalgesellschaft beteiligt waren und

  • deren Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000 Euro nicht übersteigt,

zahlen in den beiden ersten Jahren ebenfalls keine IHK-Beiträge. Im dritten und vierten Jahr zahlen sie nur den Grundbeitrag und sind von der Umlage befreit.

Zahlenbeispiel

Wie hoch der IHK-Beitrag im Einzelfall ist, hängt vom jeweiligen Standort ab: Denn auf Basis der gesetzlichen Vorgaben genießen die Industrie- und Handelskammern Satzungs- und Finanzhoheit. Die Höhe von Grundbeitrag und Umlage wird jährlich von den regionalen IHK-Vollversammlungen beschlossen. Unter bestimmten Umständen können die Freistellungsgrenzen notfalls sogar herabgesetzt werden.

Um Ihnen eine Vorstellung von der Größenordnung zu geben, hier die konkreten Zahlen aus der aktuellen Wirtschaftssatzung 2015 der IHK Berlin (PDF, 2,7 MB, Stand: 2015). Dort ist der Grundbeitrag folgendermaßen gestaffelt:

  • Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn von bis zu 5.200 Euro sind beitragsfrei,

  • beitragspflichtige Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 5.200 Euro und 15.000 Euro zahlen 32 Euro,

  • beitragspflichtige Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 15.000 Euro und 30.000 Euro zahlen 48 Euro,

  • beitragspflichtige Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 30.000 Euro und 50.000 Euro zahlen 80 Euro,

  • beitragspflichtige Kaufleute mit einem Verlust oder einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn von bis zu 50.000 Euro zahlen 80 Euro,

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 50.000 Euro und 100.000 Euro zahlen 128 Euro,

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 100.000 Euro und 200.000 Euro zahlen 256 Euro und

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 200.000 Euro und 400.000 Euro zahlen 480 Euro,

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 400.000 Euro und 800.000 Euro zahlen 832 Euro,

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 800.000 Euro und 1,5 Mio. Euro zahlen 1.600 Euro,

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 1,5 Mio. Euro und 3 Mio. Euro zahlen 3.200 Euro,

  • bis zu einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn von 10 Mio. Euro steigt der Grundbeitrag anschließend stufenweise auf 9.600 Euro.

  • Sofern bestimmte Bilanz-, Umsatz- und Mitarbeiter-Werte überschritten werden, kann der Grundbeitrag sogar 12.800 Euro erreichen.

Als Umlage sind darüber hinaus 0,21 % des Gewerbeertrags bzw. Gewinns fällig. Die Bemessungsgrundlage wird dabei im Fall von natürlichen Personen und Personengesellschaften um einen Freibetrag von 15.340 Euro vermindert.

Wer es noch genauer wissen will, kann seinen Beitrag mithilfe eines Online-Rechners auf der Website der IHK Berlin ganz genau ermitteln. Ein nicht gewerbesteuerpflichtiger Selbstständiger mit einem Gewinn von 45.000 Euro zahlt demnach 80 Euro Grundbeitrag und eine Umlage in Höhe von 62,29 Euro (45.000 ./. 15340 x 0,21%), insgesamt also 142,29 Euro.

IHK-Finder

Welche genauen Beiträge auf Sie zukommen, erfahren Sie bei der für Sie zuständigen Industrie- und Handelskammer. Falls Sie noch nicht wissen, welche das ist, hilft Ihnen der IHK-Finder des Deutschen Industrie- und Handelskammertages weiter.

Sonderfall Handwerk

Was Gewerbebetrieben die IHK, ist den Handwerksbetrieben die Handwerkskammer. Deren Vorschriften sind in vielen Fällen noch weitaus rigider als die für andere Gewerbetreibende: So gelten für Handwerker nach wie vor die auf das mittelalterliche Zunftwesen und das nationalsozialistische Handwerksrecht zurückgehenden Zugangsbeschränkungen (Stichwort: Meisterbrief). Dass die Gewerbe- und Berufsfreiheit in einem dermaßen großen Wirtschaftszweig außer Kraft gesetzt ist, stellt zumal vor dem Hintergrund der innereuropäischen Konkurrenz einen bemerkenswerten Anachronismus dar.

Im Vorlauf der letzten Handwerksordnungs-Novelle stand einmal mehr die Aufhebung des Meisterzwangs zur Debatte. Nach massiver Intervention der Handwerkslobby wurde eine Neufassung des Handwerksrechts verabschiedet. Die Zahl der zulassungspflichtigen Berufe in Anlage A der Handwerksordnung (HWO) wurde dabei um mehr als die Hälfte (von 94 auf 41) reduziert. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich bei den in der Anlage B zur HWO aufgeführten 53 "zulassungsfreien Handwerken" jedoch um historische Berufe, die in der heutigen Handwerkslandschaft zahlenmäßig eine eher randständige Rolle spielen. Ungeachtet aller rechtlichen und wirtschaftlichen Bedenken hat der Deutsche Bundestag den Meisterzwang im Handwerk im Dezember 2014 noch einmal ausdrücklich bestätigt.

Gesetzlich geregelte HWK-Beiträge

Die Kammer- und Beitragspflicht gilt gemäß § 90 HWO auch für nicht meisterpflichtige Handwerke sowie die handwerksähnlichen Gewerbe. Beitragsrahmen sowie Freigrenzen und Ausnahmeregelungen sind in § 113 HWO geregelt.

  • "Minderhandwerker" gemäß § 90 Abs. 3 HWO, deren Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt, zahlen demnach keine Beiträge.

  • Existenzgründer, deren Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000 Euro nicht überschreitet, sind im Jahr der Anmeldung von allen Beiträgen befreit.

  • Im zweiten und dritten Jahr zahlen sie nur die Hälfte des Grundbeitrages und sind vom Zusatzbeitrag befreit.

  • Im vierten Jahr zahlen sie den ganzen Grundbeitrag, sind aber noch vom Zusatzbeitrag befreit.

Ab dem fünften Jahr sind unabhängig von der Ertragslage gestaffelte Grundbeiträge sowie Zusatzbeiträge in Form von prozentualen Beiträgen auf den Gewerbeertrag oder Gewinn fällig. Bei Jahresüberschüssen von mehr als 25.000 Euro müssen Grund- und Zusatzbeiträge in voller Höhe gezahlt werden.

Die für Sie gültigen Konditionen erfragen Sie am besten direkt bei der für Sie zuständigen Handwerkskammer. Falls Sie nicht wissen, welche das ist, werden Sie auf der Suchseite des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) fündig.

Und gleich noch ein Tipp hinterher: Gute Anlaufstellen für unabhängige, kammerkritische Informationen sind

Fazit

Ungeachtet der verständlichen und in vielerlei Hinsicht berechtigten Kritik an der Kammerpflicht von Gewerbetreibenden und insbesondere Handwerkern: Viele IHKs und HWKs leisten durchaus qualifizierte und nützliche Beratungs- und Servicearbeit. Wer die Angebote vor Ort wahrnimmt, kann in den Genuss eines angemessenen Gegenwerts für seine Beiträge kommen.

Die Kammern tun umgekehrt jedoch gut daran, der schwindenden Legitimation durch verbesserte, praxisnahe Dienstleistungen zu begegnen. Dann werden sie auch nach der absehbaren Aufhebung der Zwangsmitgliedschaft eine wichtige Funktion im Wirtschaftsleben behalten.

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Handwerkskammer Pflichtmitgliedschaft

Es ist eine ausgesprochene Dreistigkeit wie sich die Handwerkskammer an kleinen und mittelständischen Unternehmen bereichert und sich dabei auf Deutsches Recht beruft. Unternehmer, b.z.w.schon ambitionierte Menschen die ihren Weg selbstständig gehen möchten, werden mit Meistepflicht schikaniert, ein Gesetz das noch aus der Nazizeit stammt...GEHTS EIGENDLICH NOCH ??
Wenn man sich einmal den Spaß macht, beispielsweise durch die protzig grossen Räumlichkeiten der HWK Erfurt zu gehen, dort auf gähnende Leere stößt,dann fragt man sich wo sich all die Angestellten eigendlich verstecken...?!
Die Handwerkskammer tut meiner Erfahrung nach gar nichts für die Unternehmen ausser sie zu schikanieren und ihnen mit unangemessen hohen Beiträgen zu schaden, die mit nichts zu rechtfertigen sind !
Warum wird das alles einfach so hingenommen ? Die "Beamten" die sich ihren Hintern in solchen Schweineställen breit sitzen und ihr Ego damit streicheln einen angeblich wichtigen Posten zu haben sollten sich was schämen !!

Zwangsmitgliedschaft bei Betreiben einer Photovoltaikanlage

Wir betreiben eine PV von 30KWP
Aufgrund der abführenden Gewerbesteuer hat die I H K eine Mitgliedschaft angefordert. Ist das rechtlich korrekt? Haben andere Betreiber einer P V auch solche Anträge bekommen

Antwort: Zwangsmitgliedschaft bei Betreiben einer Photovoltaikan

Guten Tag,
wer gewerbesteuerpflichtig ist, wird normalerweise automatisch IHK-Pflichtmitglied. Das gilt grundsätzlich auch für Betreiber von Photovoltaikanlagen - und sogar dann, wenn der Gewerbeertrag unter 24.500 Euro liegt. Immerhin:
------------ Zitat ----------------
Mitglieder, die nicht im Handelsregister eingetragen sind und deren Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt, zahlen laut § 3 IHK-Gesetz gar keine Beiträge.
----------Zitat-Ende --------------

Viele Erfolg und freundliche Grüße
Robert Chromow

Warnung vor der Handwerkskammer Cottbus

Nur mal eine interessante Mitteilung. Die Handwerkskammern , in diesem Fall Handwerkskammer Cottbus, führen systematisch Kleingewerbe in die Pleite. Ich jedenfalls kann nicht ständig 200,00 Euro Mitgleidsbeiträge zahlen. Von den auf ihrer Seite beschriebenen Sonderregelungen (Minderhandwerker unten 500,00 Beitragsfrei) will die Handwerkskammer nichts wissen. Die Begründung warum bei extrem geringen Umsätzen (700,00 € / Jahr) diese extremen Beiträge fällig werden ist kurios. Es soll angeblich eine Regelung geben nach der nicht zulassungspflichtige Handwerke, also auch Fotografen, dn vollen Beitrag zahlen müssen. Das mein Gewerbe als Nebengewerbe angemeldet war, hat ebenfalls niemanden interessiert. Das wäre egal...(Auskunft von heute morgen)

Mein Anwalt weiss ebenfalls nicht genau Bescheid und weitere Beratungen kann ich mir auch nicht leisten...also Gewerbe abmelden.

Was für ein Schweinestaat.

MfG

IHK Beitrag

IHK Beitrag zahlen oder nicht??

Verwaltungsvollstreckung

sagen wir so:

1. Die IHK hat viele Ressourcen und viel Zeit. Sie hat ja außer der Selbstdarstellung und -verwaltung noch noch eine wichtige Aufgabe: Die Selbsterhaltung.

2. Als öffentlich-rechtliches Fabelwesen darf die IHK genauso wie auch beispielsweise die Rundfunkanstalten auf die Verwaltungsvollstreckungsbehörden zurückgreifen, um Geld einzutreiben. Die brauchen also kein Inkassobüro, dass lahme Briefe schreibt.

3. Die Frage kannst Du Dir nur selbst beantworten.

Wer illegal ist kann machen

Wer illegal ist kann machen was er will!

Beitragsbefreiung bei der HWK

also ich kenne keinen der jemals eine Beitragsbefreiung bekommen hat, das war die Aussage einer HWK Angestellten, weil am Schluss zählt die Beitragsbefreiung nur für Gewerke die Meisterpflichtig sind und nur wenn man sich nach dem 312.12.2003 bei der Kammer angemeldet hat.....

Tommy Buschle Waldshut Vertrauensmann der Liste : freie Handwerker ohne Zwang HWK Konstanz

https://www.facebook.com/Freie-Handwerker-f%C3%BCr-Kammer-ohne-Zwang-224...

Zwangsmitgliedschaft

Ich habe als Arbeitnehmer (Angestellter im Öffentlichem Dienst) ein Nebengewerbe (Fotografie und Web-Design) angemeldet (in zwischen wieder abgemeldet)und hier trat die Handwerkskammer mit einer "Zwangsmitgliedschaft" an mich heran. als ich erklärte, dass ich KEIN Fotograf bin und die auch durch einen schriftlichen Wiederspruch anzeigte, drohte man mir mit Gerichtlicher Zwangseintragung und dem Gerichtlichen einfordern des anstehenden Betrages.
Ich erklärte nochmals, dass ich dies nur als Nebentätigkeit ausführen wollte, und nur aus Steuerlichen Gründen eine Gewerbliche Nebentätigkeit angemeldet habe.
Antwort der Handwerkskammer: Sie haben Fotograf in ihrem Gewerbe zu stehen und das ist eintragungspflichtig.
Ich wiederhole nochmals "Fotografie und Web-Design" ist dort angemeldet gewesen. Ich denke auch die Handwerkskammer hat die Möglichkeit zu Prüfen ob ein Nebenverdienst oder eine Vollselbstständigkeit vorliegt, aber die Geldgier überwiegt hier massiv.
Mir erscheint das die Handwerkskammer sowie auch die anderen Kammern hier Staatlich verordnete Wegelagerei betreiben und sich nicht um Einzelfälle kümmern, die Zeit hätten sie dazu.

Zwangsmitgliedschaft

Laut Gesetz (HwO) ist es allerdings unerheblich, ob ein Gewerbe nebenberuflich oder als Kleingewerbe ausgeführt wird. Die Eintragungspflicht bleibt bestehen, wenn ein Handwerk nach Anlage A oder ein Gewerbe nach Anlage B1 oder B2 angemeldet wird. Egal, ob man gelernter Fotograf ist, oder nicht. In den Berufen der Anlage B1 und B2 kann sich jeder selbstständig machen ohne jegliche Qualifikation bei der Handwerkskammer vorweisen zu müssen.

Aufgaben der HWK, Nichterfüllung

"Aufgaben HWK und Innungen: unterstützen und beraten staatliche Behörden durch Vorschläge, Berichte und Expertisen,"

Ergänzend wäre zu sagen: Interessensvertretung vor dem Gesetzgeber der jeweiligen Berufsstände.
Ihre Rechte als Körperschaft öffentl. Rechts mit besonderem gesetzlichen Schutzstatus nehmen diese gerne war, Pflichten werden manchmal gerne vernachlässigt.
Siehe Normierungen, DIN- Vorschriften und Zertifizierungszwänge,
dient seriellen Großherstellern, ignoriert und benachteiligt Kleinbetriebe.
Beispiel DIN EN 1090, Metallbau. Mehr Info unter:
"Alte Hammerschmiede".

Kosmetische Fußpflege

Bekomme leider verschiedene Aussagen.
Bin ich HWK oder IHK zugehörig?
Mache überwiegend Nagelmodellage.

Hände helfen Füße

...es gibt noch keine Fußwerkskammer, also Handwerkskammer...

Antwort: Kosmetische Fußpflege

Guten Tag,
eine Einzelfallberatung ist an dieser Stelle nicht möglich. Daher nur ganz allgemein: Nach meiner Kenntnis handelt es sich bei der kosmetischen Fußpflege um eine erlaubnisfreie handwerksähnliche Tätigkeit, die bei der Handwerkskammer angemeldet wird. Vgl. zum Beispiel das Infoblatt der IHK Köln:
http://www.ihk-koeln.de/upload/Podologe_2014_1842.pdf

Viel Erfolg und freundliche Grüße
Robert Chromow

Kosmentische Fusspflege: HWK

nur bei medizinischer Fusspflege (Heilberuf) gilt IHK-Pflicht

Schöne Grüße

Dicker Onkel

Jedes Jahr Ärger über HWK- Beitrag

Verfasst von Gast am 8. Juli 2015 - 22:34.
Ich kann wirklich verstehen, das manch einer, statt Betrieb anzumelden, lieber schwarz arbeitet. Ich bin Alleinerziehend und lebe meist an Existensminimum. Habe Fotografie Kleinbetrieb angemeldet, da es leider nicht als Freiberuflich angemeldet werden durfte (Hochzeitsfotografie usw..)Da ich erst Hobbymässig fotografiert habe und dann aussenstehende Leute mich angefragt, ob ich auch Hochzeiten usw.. fotografiere, dachte ich, warum nicht ein wenig Geld dazu verdienen, wenn´s klappt. (Bin auch Hartz 4 Empfängerin). Also, habe mich bei der Stadtverwaltung und Arbeitsamt angemeldet. Und dann das böse Erwachen! Handwerkskammer!!!!! Auch ein Anwalt konnte mir nicht helfen, ich muss jetzt Jahr für Jahr zahlen. Ich und mein Kind haben weniger Geld und von Handwerkskammer habe ich absolut kein Nutzen.

Kann man da garnicht vorgehen? Unterschriften sammeln zur Gesetzesänderung oder gegen Zwangmitgliedschaft??? Protest veranstalten?

Protest

Ich zahle den Beitrag in Pfennigen und Schütte den Beitrag mit einer Schubkarre rein. Geld ist Geld oder

Eintragungsgebühr

Hallo,

ich habe mich am 01.02.2015 als Kosmetikerin selbsständig gemacht. Habe auch kurz darauf das erste Schreiben von Handwerkskammer bekommen, Rechnung über 102 Euro für das Eintragung in das Verzeichnis der Inhaber handwerksänlicher Betriebe. 2 Wochen später bekam ich eine Rechnung über 171 Euro (Beitragsbescheid 2015). Ich habe mich nacher schrifftlich bei der Kammer gemeldet und laut § 113 HWO erklärt dass ich als Existenzgründer gelte. Sie haben meine Beiträge für das Jahr 2015 (171 Euro) storniert, aber möchten dass ich den Eintragungsgebühr (102 Euro) bezahle. Meine Frage wäre nur, ob ich es bezahlen soll oder nicht. Laut HWO sind Existenzgründer im Jahr der Anmeldung von allen Beiträgen befreit.

Danke
Sybille

die muss man leider zahlen,

die muss man leider zahlen, sei froh das es so wenig ist , ich muss 210 zahlen.

Antwort: Eintragungsgebühr

Hallo Sybille,
da ich weder die Satzung noch Beitrags- und Gebührenordnung der zuständigen HWK kenne, kann ich wenig zu Ihrer Frage sagen. Daher nur ganz allgemein:

1.
Gebühren für in Anspruch genommene konkrete Leistungen sind grundsätzlich etwas anderes als unspezifische Mitglieds-Beiträge. Meine (völlig unmaßgebliche) Vermutung ist, dass die Gebühr für die spezielle "Leistung" des Verzeichnis-Eintrags trotz der Beitragsbefreiung anfällt. Die Rechtsgrundlage über die Eintragungsgebühr sollten Sie auf dem Gebührenbescheid über die 102 Euro finden.

2.
Abgesehen davon: Wenn die HWK nur "möchte", dass Sie die Gebühr bezahlen, würde ich erst einmal auf die vollständige Gebühren- und Beitragsfreiheit beharren und abwarten, was passiert...

Alles Gute und freundliche Grüße
Robert Chromow

Hilfe!!!

Hallo.
Ich kenn mich jetzt leider gar nicht mehr aus. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
Ich möchte ein Kleingewerbe anmelden und dann selbstgenähte Taschen und Dirndlschmuck verkaufen. Ich hatte noch nie ein Gewerbe angemeldet und ich vermute einen Gewinn von ca. 300,-€ im Jahr und ca. 1000,-€ Umsatz (höchstens). Muss ich dann Beiträge zahlen an die zuständige Handwerkskammer? Ich mache das aus reiner Freude, will aber nicht "Schwarz-Arbeiten".
Soll ich ein Gewerbe anmelden oder soll ich es lieber lassen?
Vielen Dank im voraus.
Liebe Grüße M.M.

Antwort: Hilfe!!!

Hallo M.M.,
um Missverständnisse zu vermeiden: Eine Einzelfallberatung ist an dieser Stelle nicht möglich. Daher nur ganz allgemein:

1.
Wenn Sie die Fertigung von Taschen und Schmuck als Gewerbe anmelden, wird sich wahrscheinlich die Handwerkskammer bei Ihnen melden. Ob bei den von Ihnen genannten Umsatz- und Gewinngrößenordnungen Beiträge fällig sind, können Sie in der Satzung und Beitragsordnung der für Sie zuständigen Handwerkskammer nachlesen. Welche HWK das ist, erfahren Sie zum Beispiel über die HWK-Suche (ganz oben auf der Seite http://www.handwerkskammer.de/)

2.
Informationen zum Anmelden eines Gewerbes finden Sie im Beitrag
"Gewerbeanmeldung - 10 Fragen, 10 Antworten"
http://www.akademie.de/wissen/gewerbeanmeldung-gewerbe-anmelden

3.
Eine ganz andere Frage ist, ob es sich bei Ihrer Tätigkeit überhaupt um ein Gewerbe handelt: Ein gemäß § 14 Abs. 2 Gewerbeordnung
http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__14.html
anzeigepflichtiger Gewerbebetrieb liegt laut § 15 Einkommensteuergesetz
http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__15.html
nämlich erst dann vor, wenn die Tätigkeit "nachhaltig", also auf Dauer, angelegt ist. Sie setzt außerdem die "Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr", also Werbung (z. B. Flyer, Website, Online-Shop!?), kaufmännisches Auftreten und so weiter, voraus. Am besten fragen Sie bei einem Steuerberater nach, wie er oder sie die Lage in Ihrem Fall einschätzt.

Alles Gute und lassen Sie uns wissen, welche Erfahrungen Sie weiter gesammelt haben - viele Grüße
Robert Chromow

Jedes Jahr Ärger über HWK-Beitragsrechnung

Die Zwangsmitgliedschaft in der HWK ist meiner Meinung nach nicht vereinbar mit einem freien, demokratischen Staat.
Wann immer ich andere Handwerkstreibende anspreche auf die Handwerkskammer - ich bekomme nur Schimpfe zu hören. Jeder regt sich auf über die Zwangsmitgliedschaft und über die sinnlose Handwerkszeitung.
Es ist klar, dass die Regierung die Handwerkskammer-Lobby unterstützt.

Dass man als "Minderhandwerker" mit unter 5200 Euro keinen HWK-Beitrag zahlt, stimmt leider nicht. In § 90 unter Abs. 4 steht:

"... gelten nur für Gewerbetreibende, die erstmalig nach dem 30. Dezember 2003 eine gewerbliche Tätigkeit anmelden."

Die HWK interessiert es nicht, ob ich Kleinunternehmer bin, ob ich Verlust mache oder ob mein Gewinn nur 200 Euro beträgt. Sie kassieren mich trotzdem ab mit 150,00 Euro pro Jahr. Die Staffelung der Beiträge nach dem Gewinn ist im unteren Bereich UNSOZIAL!

Das habe ich schon mehrmals angeprangert. Aller Protest nutzt nichts, sie haben eine feste Position und verdienen schön an unseren sauer abgedrückten Beiträgen!

HWK Beitrag

Hallo in die Runde, wenn man so wie mein Betrieb Minus macht kostet es in Bayern nur noch 110,-€
Da mir auch das noch zuviel ist für die Handwrkszeitung, die ich ohnehin nicht lese werde ich mal versuchen mich von diesem Parasit zu befreien.

HWK Beitrag

Bin auch in Bayern, und muss 165.- Euro zahlen.
Wie geht das mit 110 Euro wobei selbst 1 Euro unverständlich ist :-)
MfG.Becker

zum "Fazit" auf dieser Seite:

wenn es Kammern gibt, die gute Arbeit leisten, sollte es doch KEIN Problem sein, die Mitgliedschaft freiwillig zu machen - haben wir die freie Marktwirtschaft oder den Kommunismus ??

dann würde sich das "Problem" innerhalb küzester Zeit in Luft auflösen, so wie in der Marktwirtschaft überflüssige, ineffektive oder überteuerte Dienstleister eben verschwinden !

(gleiches gilt übrigens für Berufsgenossenschaften, Rundfunkbeiträge und auch einige Ministerposten ...)

Zwangsbeitrag trotz Verlustvortrag

hallo,
hier mal in Kurzfassung mein "Problem" mit der HWK Ulm, namentlich Herr H.:
ich (kleine GmbH) habe 2012 ziemlichen Velust gemacht.
für's Zahlenspiel sagen wir mal 25

Nach "heftigen" Diskussionen und dem einreichen der Steuerbescheide hat die HWK "grosszügigerweise" im Rahmen einer "wirtschaftlichen Härtefallprüfung" auf eine Teil des Beitrages für 2012 verzichtet.

2013 gab es wieder etwas Gewinn, ca 7, bleibt unterm Strich noch -18 Verlust.
Beim Finanzamt kein Problem, es gibt ja den Verlustvortrag, ergo zahle ich keine Steuern, bis der Verlustvortrag aufgebraucht ist.

Dachte, was für den Staat Recht ist, sollte für andere Billig sein - denkste ! NICHT für diese fettgefressenen Bonzen !

Herr H. ist der Meinung, das gilt nicht. Da ich 2013 Gewinn gemacht habe, soll ich wieder den vollen (Mindest)Beitrag zahlen.
WOVON kann er mir allerdings auch nicht sagen.
Ratenzahlung akzeptiert er auch nicht - hey, kann ich zaubern oder was ?? haben sich die Verluste aus 2012 plötzlich und EXTRA für die HWK in Luft aufgelöst ?

Es geht noch weiter:
Da die keine Ratenzahlung akzeptieren, hatte ich kurze Zeit später Post vom Vollstrecker - DER akzeptiert Ratenzahlung.

Sollte ich der Forderung nicht nachkommen, hat die HWK eine offenlegung meiner wirtschaftlichen Verhältnisse verlangt.
Dies hätte lt. Auskunft der OGV's eine Eintragung in irgendeinem "Schuldnerregister" in Karlsruhe zur Folge, und dies wiederum würde sich - wie sich wohl jeder denken kann - äusserst negativ auf Geschätsbeziehungen mit meinen Lieferanten auswirken, die, wenn sie vorsichtig sind, mir wohl nichts mehr auf Rechnung verkaufen würden, was mich zwangsläufig in die Insolvenz treiben würde, da ich im Wareneinkauf nicht in Vorleistung gehen kann.

Wie war noch gleich der satzungsgemässe Auftrag der Kammern ????
Das Handwerk zu unterstützen ??? - Ich schmeiss mich weg !
Der einzige Auftrag, den ich diesem Handeln entnehmen kann, ist die Eintreibung von Geldern, und dies mit aller Härte !

Ich erwarte hier nicht wirklich irgendwelche Hilfe, da die Abzocker ja das Gesetz auf ihrer Seite haben.

Aber ich finde, JEDER sollte seinen Unmut über die Kammern öffentlich machen, dann MUSS doch irgendwann dieses Relikt aus dem Mittelalter fallen !

Handwerkskammerbeitrag

Ich kann dir da nur zustimmen.
Bei mir liegt der Beitrag bei 468,00 €. Man fragt sich für was ich denn Geld ausgebe wenn ich diese Dienstleistung nie freiwillig angenommen habe geschweige noch in Anspruch. Bis heute konnte mir die Handwerkskammer in keinem Punkt der wirtschaftlichen Hilfe weder noch in Kundenquisierung helfen oder unterstützen. Weder noch in Geldangelegenheiten wie Einklagen der Rechnung , aber ihr eigenes sind sie Klever genug und geben nicht nach. Es ist eine Frechheit einen sinnlosen Verein zu gründen der mit Eintrittszwang droht und dafür außer Geld kassieren nix vorzuweisen hat. Vielleicht sollte man einen Verein gründen der die Handwerkskammer, die Berufsgenossenschaft und ähnliche Vereine des Staates für Sinnlosigkeit zur Kasse bittet , mal sehen wie sie sich gegen solche Bescheide wehren und sie hinterfragen. Aber lieber versucht die Handwerkskammer zu hinterfragen wie wirtschaftlich mein Unternehmen ist und man mus eine ausführliche Wirtschaftsprognose bringen in der heute so tollen Zahlungsmoral und den Magen bei den Aufträgen die man abwickelt.

Bis dahin

Befreiungsmöglichkeiten gemäß § 113 HwO

Der sog. Nulltarif bezieht sich (nach dem 1. Jahr) auf selbstständige Gesellen eines zulassungspflichtigen Handwerks.
M.E. widerspricht das dem Gleichheitsgrundsatz. Ich kann mir keine zulässige Begründung vorstellen, nach der Gewerbetreibende in einem zulassungsfreien Handwerk (Geselle oder nicht) anders behandelt werden können. Machen sie der Kammer mehr Arbeit? Sicher nicht! Ausbildungsfragen sind sicher eher in den zulassungspflichtigen Handwerken von Belang. Was könnte es sonst sein? Sind irgendjemandem nachvollziehbare Gründe bekannt?
Wenn nicht: Darf eine Ordnung Ungleichbehandlung vorschreiben? Es kommt mir vor wie eine Strafgebühr für diejenigen Handwerker, die (offensichtlich nach langen politischen Auseinandersetzungen) jetzt keine Absegnung mehr durch die Kammer benötigen. Dass die Kammern Angst um ihren Einfluss haben, kann ich verstehen, aber wie kann sowas in eine gesetzliche Regelung gelangen? Wahrscheinlich doch durch Lobbyisten-Einfluss. Aber muss man sich das gefallen lassen? Vielleicht sollte man gegen diese Regelung in der Handwerksordnung klagen? Damit wäre doch vielen, die hier Beschwerden äußern schon gedient, ist mein Eindruck. Ich wäre bereit, so eine Sammelklage mitzumachen.

IHK - Bildzeitung

Ich zahle aus Frust über die Zwangsmitgliedschaft immer sehr verspätet, und weil ich mir den Beitrag auch einfach nicht leisten kann.
Ich habe ALLE Emailadressen aus dem Impressum der nutzlosen IHK-Zeitung mit der bitte um Löschung aus dem Zeitungsverteilersystem angeschrieben.
Habe in der Email deutlich und freundlich meine Meinung vertreten.
Dort muß ein Mitarbeiter sitzen, der den Frust versteht, hat freundlich geantwortet und diese miese Zeitung mit Erinnerungsfunktion an die Zwangsmitgliedschaft kommt nun nicht mehr.
Wenn alle oder viele die Zeitung abbestellen ist ein Zeichen gesetzt. Leute: Kündigt die Zeitung, die Emailadressen stehen in jeder Ausgabe, seid freundlich, den dort werden die Mitarbeiter dann schon genervt sein.

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