Am Anfang eines Auftrags steht das Angebots-Anschreiben
Wie wirkt die Art und Weise, wie Sie Angebote schreiben, auf Ihre Kunden? In welchem Maße gehen Sie in Formulierungsweise und Schreibstil auf Ihre Kunden ein? Mit diesen Fragen wollen wir uns in diesem Beitrag auseinandersetzen.
Angebote schreiben, das kennen Sie, das ist Ihr täglicher Job. Was Sie nicht mehr wirklich kennen, ist der Inhalt Ihres Angebots-Anschreibens. Das holen Sie bei Bedarf aus der Schublade und haben es seit dem ersten Aufsetzen nicht mehr verändert. Richtig? Dann wird es Zeit, Ihrem Angebots-Anschreiben ein neues Bild und einen neuen frischen Inhalt zu verpassen. Meinen Sie nicht auch?
Eines steht fest: Das Angebots-Anschreiben ist nach dem Erstkontakt der alles entscheidende Folgekontakt, aus dem ein Auftrag generiert wird. Leider wird dem Angebots-Anschreiben selten die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, auch wenn es im Arbeitsalltag fast täglich vorkommt. So verschenken Sie gerade im schriftlichen Kundenkontakt gute Gelegenheiten, einen sympathischen und freundlichen Eindruck zu hinterlassen!
Was muss in ein Angebot, was sollte drinstehen, was ist Geschmackssache?
Dieser Beitrag gibt Tipps zu Formulierungen und Ansprache beim Schreiben von Angeboten. Das ist, wie jede Stilfrage, immer auch persönliche Geschmackssache.
Bei akademie.de gibt es viele weitere Tipps zum Thema "Angebote erstellen":
Ann Yacobi zählt auf, welche Informationen und Punkte ein Angebotsschreiben enthalten sollte, wie man sie präsentiert und wie Sie den Aufwand der Angebotserstellung minmieren: "Angebote für Kunden erstellen - ganz praktisch".
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Hans-Jürgen Borchardt zeigt aus der Perspektive des Marketing-Experten, wann ein Angebot funktioniert:
Im Geschäftskorrespondenz-Ratgeber "Der Geschäftsbrief" von Heidi Floßbach finden Sie Beispiele und konkrete Formulierungshilfen: "Das Angebot".
Müssen Sie ein Angebot auf Englisch erstellen? Kein Problem: "Writing a business proposal".
Das übliche Angebots-Anschreiben
"Sehr geehrte Damen und Herren" - das ist der Auftakt eines langweiligen Standardschreibens, das von bürokratischen Verklauselungen wie "bezugnehmend auf unser Gespräch..." über "beiliegend die Preisliste" bis "Hochachtungsvoll" gespickt ist.
Mit dem Angebots-Schreiben machen Sie Ihr Angebot verbindlich. Und nicht nur Ihr Angebot. Sie treten schriftlich in Verbindung zu Ihrem Kunden. Sie zeigen sich mit Ihrer ganzen Persönlichkeit. Das können Sie entweder, wie viele andere auch, im Bürokratenstil oder kundenorientiert mit lockerer, leicht schwingender Feder tun.
Im ersten Abschnitt zeige ich Ihnen die häufigsten Gestaltungsfehler. Der darauf folgende Abschnitt gibt Ihnen Tipps für ein gutes individuelles Angebots-Anschreiben.

Hallo Frau Eberle,
"Angebote schreiben" ist prima zusammengestellt; habe Ihre Ausarbeitung und Ideen als alter Hase (15 Jahre erfolgreich selbständig) mit großer Aufmerksamkeit gelesen und wieder einiges dazu gelernt. Klasse!
Ihnen und Ihrem Betrieb alle guten Wünsche
und gute Grüße aus dem Norden Deutschlands,
Volker Moritz
www.moritz-umweltplanung.de
"Einen wunderschönen Tag, Frau Schmidt"
Eine derartige Anrede empfinde ich als anbiedernd. So reden auch die unseriösen Telefonverkäufer.
Viele Grüße
Thomas Zimmermann