Persönlich wachsen in der Selbständigkeit

Sich selbstständig zu machen heißt auch, sich mental neu zu orientieren

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Stand: 3. Dezember 2012

Der Schritt in die Selbstständigkeit

Die Entscheidung für den Schritt in die Selbständigkeit bedeutet eine einschneidende Veränderung in Ihrem Leben, denn kein Aspekt Ihrer Persönlichkeit wird davon unberührt bleiben. Das geht in der anfänglichen Euphorie leicht unter. Doch sobald die unmittelbare Vorbereitungs- und Gründungsphase abgeschlossen ist, kommen weitere Themen zum Vorschein. Eines davon ist, wie Sie den Übergang von Ihrem bisherigen Leben in das neue Leben als Existenzgründer und parallel dazu als Unternehmer gestalten.

Den Übergang gestalten

Waren Sie als Angestellter in einer klar definierten Rolle, die Sie vielleicht manches Mal als Korsett empfunden haben, so geht es jetzt darum, Ihre eigene Rolle als Einzelunternehmer zu definieren und gleichzeitig eine große Zahl von strategischen und finanziellen Entscheidungen zu planen und umzusetzen. Da bleibt manchmal wenig Raum dafür, sich mit den einhergehenden emotionalen Höhen und Tiefen zu beschäftigen. Doch Ihr Geschick im Umgang mit den emotionalen Anforderungen an Ihren Neubeginn ist für den Erfolg Ihres Vorhabens ebenso entscheidend wie Ihr Geschick im Umgang mit dessen finanziellen Seiten.

Eine besondere Bedeutung kommt dieser Übergangsphase bei denjenigen zu, die entlassen oder freigestellt wurden oder sich in einer Krisensituation für den Schritt in die Selbständigkeit entschieden haben. Doch selbst wenn Sie Ihre Entscheidung aus freien Stücken und aus einer gesicherten beruflichen und finanziellen Situation heraus treffen, werden Sie mit unerwarteten und heftigen Gefühlen zu kämpfen haben. Vor allem damit wollen wir uns in diesem Kapitel befassen.

Psychologische Faktoren berücksichtigen

Die Übergangsphase von der angestellten in eine selbständige Tätigkeit ist aufgrund der vielen Belastungen und Veränderungen am schwierigsten zu überstehen. In dieser Phase scheitern auch die meisten Gründer.

Laut Statistik scheitern Existenzgründungen am häufigsten an den sogenannten "harten Faktoren", also unzureichende Finanzierung, fehlende Informationen, Qualifikationsmängel und Planungsdefizite. Deutlich weniger Gewicht haben hingegen die "weichen Faktoren", die sich in der Statistik hinter Begriffen wie "Familiäre Schwierigkeiten" und "Überschätzung der Betriebsleistung" verbergen.

Hinter den dort ebenfalls genannten "anderen Einflüssen" verbergen sich psychologische Aspekte, denen aus meiner Erfahrung mit Selbständigen häufig zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Diese können Ihnen sehr schnell einen Strich durch die sorgsam aufgestellte Rechnung machen, wenn Sie diese Faktoren nicht ausreichend in Ihre "Kalkulation", also die Vorbereitung einbeziehen.

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