Wechsel zur günstigsten gesetzlichen Krankenkasse für Arbeitnehmer, Rentner und KSK-Mitglieder

Wechsel der Krankenkasse bringt's

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Wechsel der Krankenkasse bringt's

Viele Pflichtversicherte der gesetzlichen Krankenkasse zahlen ab 2007 schon wieder höhere Beiträge. So ist die AOK Berlin jetzt 31,7% teurer als die IKK Direkt. Sich regen bringt finanziellen Segen: Oft können Sie die Preiserhöhungen durch Wechsel in eine günstige Krankenkasse sogar mehr als ausgleichen. Mit dem kostenlosen Online-Rechner erfahren Sie, wieviel Euro Sie monatlich beim Wechsel der Krankenkasse sparen. Dann gehen wir auf die Frage zum Preis-Leistungsverhältnis beim möglichen Wechsel ein. Außerdem bieten wir für den Wechsel Musterbriefe für Kündigung der alten Krankenkasse und Anmeldeformulare für die neue Krankenkasse.

Online-Preisvergleich für die Krankenkasse

Über den unten angegebenen Link können Sie komfortabel Ihre monatliche Ersparnis beim Wechsel Ihrer Krankenkasse errechnen. Sollten Sie den aktuellen Beitragssatz Ihrer derzeitigen Kasse gerade nicht wissen, wählen Sie dann einfach irgendeinen Betragssatz. Denn im Ergebnis werden die gängigsten Krankenkassen Ihres Bundeslandes nach bestem Preis gelistet. Außerdem können Sie sich kostenlos, komfortabel und unverbindlich per Mausklick die Unterlagen für den Wechsel zur günstigeren Kasse herunterladen.

Grünes Licht für Beitragserhöhungen. Im Juli 2006 gab die große Koalition grünes Licht für Beitragserhöhungen, um den Krankenkassen die vorher gerade versprochenen Mehreinnahmen bei der Tabaksteuer wieder wegzunehmen: Trotz des früheren Geredes um Senkung der Lohnnebenkosten folgte, dass die Mehrheit der gesetzlichen Krankenkasse die Beiträge wieder kräftig erhöht - speziell ab 2007. Einige Kassen erhöhten zwischen Juli 2006 bis Januar 2007 sogar gleich zweimal die Beiträge. Und mit der nächsten Gesundheitsreform wird's dann noch teurer, um noch mehr Bürokratie und Misswirtschaft zu finanzieren.

Scheinbare Mini-Prozent-Erhöhungen beim Beitragssatz ergeben real große Preissteigerungen. Die kleinen Prozentsprünge der Beitragssätze nach oben sehen zwar unauffällig aus. Tatsächlich handelt es sich um große Preissprünge: Erhöht eine Kasse Ihren Beitragssatz beispielsweise um ein Prozent von 13 % auf 14 %, beträgt die tatsächliche Preissteigerung +7,7 % (!) gegenüber dem bisherigen Versicherungsbeitrag.

Ein Wechsel zwischen den gesetzlichen Krankenkassen geht recht unkompliziert und schnell vor sich. Und so gehen Sie bei Kündigung und Wechsel vor:

  • Freie Auswahl unter den Krankenkassen: Bei Ihrem Wechsel dürfen Sie sich für jede gesetzliche Krankenkasse entscheiden, die Ihre Dienste entweder bundesweit oder in Ihrem Bundesland anbietet. Dabei haben Sie die freie Wahl. Keine gesetzliche Krankenkasse darf Sie ablehnen - ganz im Gegensatz zu den privaten Krankenkassen. Der Online-Rechner oben bietet Ihnen schon auf das jeweilige Bundesland bezogene Optionen.

  • Bei Beitragserhöhung darf jeder die Krankenkasse kündigen und wechseln. Die Kündigung muss aber innerhalb von zwei Monaten nach Beitragserhöhung erfolgt sein.

  • Normale Kündigungsfrist: Als Versicherter können Sie jederzeit Ihre gesetzliche Krankenkasse wechseln, falls Sie dort schon mindestens volle 18 Monate versichert waren.

  • Zwei Monate Wartefrist beim Wechsel: Wenn Sie wechseln, besteht eine Wartefrist von zwei vollen Monaten. Wenn Sie zum Beispiel Ihre bisherige Krankenkasse irgendwann im Januar (Eingangsdatum bei der Versicherung) kündigen, gelten die zwei Folgemonate Februar und März als Wartefrist. Ab 01. April sind Sie dann Mitglied der neuen Krankenkasse.

  • Die bisherige Krankenkasse muss Ihnen die Kündigung in 14 Tagen bestätigen. Sie müssen der neuen Krankenkasse nämlich die Kündigungsbestätigung der bisherigen Krankenkasse übersenden, um dort endgültig versichert zu sein. Kommt die Kündigungsbestätigung nicht zurück, sollte man beim Kundenservice der bisherigen Krankenkasse nachhaken. Ist dort die Kündigung unbekannt, schickt man die Kündigung nochmal - gegebenenfalls per Einschreiben/Rückschein.

  • Aufnahmepflicht der neu gewählten Krankenkasse: Anders als bei den privaten Krankenkassen ist jede gesetzliche Krankenkasse verpflichtet, Sie aufzunehmen. Zur Aufnahme müssen Sie der neuen Krankenkasse nur die Kündigungsbestätigung der bisherigen Krankenkasse mit vorlegen. Diese muss Ihnen dann sofort die neue Mitgliedsbescheinigung ausstellen.

  • Neue Mitgliedschaftsbestätigung dem Arbeitgeber bzw. Rententräger oder KSK übermitteln: Schließlich sollten Sie die neue Mitgliedsbescheinigung mit Angabe von Datum des Versicherungsbeginns usw. baldmöglichst Ihrem Arbeitgeber vorlegen. Der muss die neuen Beiträge berechnen und an die richtige Krankenkasse abführen. Entsprechendes gilt für Rentner, die die neue Bescheinigung dem Rententräger übermitteln oder für KSK-Mitglieder gegenüber der Künstlersozialkasse.