öffentlich
Redaktion Druckversion

Wie Freelancer eine aussagekräftige "Über mich"-Seite schreiben

Ob "Über mich" oder "Mission Statement": Wenn Sie wissen, was Sie besonders macht, können Sie eine packende Selbstdarstellung schreiben, ohne rot zu werden.

3.857145
(7)
Beitrag bewerten
Ersten Kommentar schreiben
Stand: 8. März 2017

Sie sind Freelancer, wollen sich selbst für Ihre Website in griffige Worte fassen und tun sich damit schwer? Falls Sie schon seit geraumer Zeit vor einem leeren Bildschirm oder einem weißen Blatt Papier sitzen, haben wir vielleicht ein paar Ideen für Sie.

Nur für Mitglieder von akademie.de: Feedback für Ihre "Über mich"-Seite

Mitglieder von akademie.de können von uns, der Redaktion und Fachautoren von akademie.de, Feedback und Tipps zu ihrer eigenen "Über mich"-Seite, Ihrem "Mission Statement" oder Profiltext bekommen. Schreiben Sie einfach eine Nachricht mit dem Text oder Link über das Kontaktformular. Dazu sollten Sie eingeloggt sein, damit wir die Nachricht zuordnen können und Ihre E-Mail-Adresse für die Antwort haben.

Sich selbst zu beschreiben ist wichtig – und schwierig

Es ist – auch für Freelancer - sehr schwer, sich selbst zu beschreiben: die eigene Person, die eigene Motivation, das Arbeitsethos und die Qualifikation. Und dann soll das Ergebnis auch noch treffend, gelungen, ansprechend und korrekt sein.

Dummerweise sind solche Aussagen für die Außenwirkung Ihrer Website jedoch ganz zentral. Oft sind das mit die ersten Informationen, die potenzielle Kunden lesen. Denn wer als Freelancer seine Dienstleistungen online anbietet, verkauft gewissermaßen die eigene Person. Interessenten wollen ein Gefühl dafür bekommen, mit wem sie es zu tun haben. So, wie man ja auch gleich auf das Foto des Dienstleisters schaut.

Wo und in welcher Form?

Sie können Aussagen zu sich selbst an unterschiedlichen Orten auf der Website platzieren:

  • als Erstes auf der Startseite

  • unter "Über mich/uns"

  • als Block auf einem One-Pager

  • als Teil des "Mission Statements"

  • oder als Profilbeschreibung in Ihrer Sidebar

Gemeinsam ist: der Leser/Betrachter soll einen (guten) Eindruck von Ihnen bekommen.

"Über mich" und "Mission Statement" – sind das nicht unterschiedliche Dinge?

Nein, eigentlich nicht. Eher sind es zwei Sichtweisen auf das Gleiche: den Freelancer als Menschen, der hinter der Dienstleistung steht.

Natürlich legen verschiedene Titel unterschiedliche Betonungen nahe. Bei "Über mich" werden vielleicht eher biografische Details, im "Mission Statement" eher berufliche Weltanschauungen zum Thema. Aber eine klare Trennung gibt es nicht, weil es dabei ja immer um Sie geht.

Erst mal überlegen

Eine Gerade ist zwar die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten, aber längst nicht immer die schnellste.

Wenn Sie mit dem Seitentext für Ihre "Über mich"-Seite nicht vorankommen, dann hören Sie am besten erst einmal damit auf. Eine Gerade ist zwar die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten, aber längst nicht immer die schnellste.

Haben Sie eine klare Vorstellung davon, welches Bild von sich Sie eigentlich vermitteln wollen? Und wer dabei das entscheidende Publikum darstellt, sprich Ihre Zielgruppe?

Aufgabe: "Wer bin ich"-Fragen beantworten

Wenn die Antworten auf die Fragen "Wer bin ich?" und "Wer ist meine Zielgruppe?" nicht leicht fallen, helfen oft weitere Fragen, um die Dinge klarer zu sehen.

Notieren Sie sich Ihre Antworten! Sie sind die Arbeitsgrundlage für den nächsten Schritt auf dem Wege zur gelungenen Selbstbeschreibung

Was biete ich an?

Worin besteht mein Angebot genau?
Also nicht "Webdesign und WordPress", sondern "Professionell installierte WordPress-Websites mit einem genau ausgewählten Theme und allen CSS- und visuellen Anpassungen, die der Kunde wünscht und benötigt".

Worin besteht mein Angebot nicht (obwohl manche Kunden das vielleicht denken)?
Mögliche Missverständnisse helfen ja auch bei der Eingrenzung. Zum Beispiel: "Ich mache Suchmaschinenoptimierung – aber kein Social-Media-Marketing, keine Google Ads, kein Content-Marketing und ich bin keine Texterin."

Was benötigen meine Kunden genau?
Nicht "eine Website", eher "eine kostengünstige Website, auf der Sie selber Inhalte einstellen und verwalten können, die wenig Aufwand macht, aber alle benötigten Zusatzfunktionen als fertige Plugins bietet."

Welchen Nutzen haben meine Kunden von meinem Angebot?
Das ist eigentlich die gleiche Frage noch einmal, aber aus einem anderen Blickwinkel, was manchmal neue Einsichten bringt. "Eine einfache und günstige Art, im Web Kunden zu finden" wäre eine mögliche Antwort oder "Zusätzliche Interessenten, die über die optimierten Seiten kommen, und damit mehr Umsatz".

Welche Art Aufträge habe ich am liebsten? Wovon hätte ich gern mehr? Und warum?
Zum Beispiel: "Aufträge, bei denen ich von der SEO-Analyse über die Maßnahmenplanung bis zur Umsetzung und Kontrolle alle Aspekte betreuen und eigenständig das Konzept entwickeln kann." Oder auch: "Mehr SEO für Shops, weil ich da mein spezielles Know-how einsetzen kann." Oder: "Websites für unkonventionelle Kunden, weil ich da nicht nach Schema F arbeiten muss, sondern kreative Ideen entwickeln kann." Oder auch "SEO für Arztpraxen, Anwaltskanzleien und andere etablierte Freiberufler, weil die besonders zahlungskräftig sind und nicht um jeden Cent feilschen."

Welche Art Aufträge mag ich am wenigsten?
Etwa: "Websites für kleine Startups, die kaum Geld haben, kein Konzept und die nach endlosem Gerede und der dritten Überarbeitungsrunde nochmal von vorn anfangen wollen. Ohne neues Budget."

Wer ist meine Zielgruppe?

Was für Leute interessieren sich für meine Dienstleistung?
Sind es Privatleute oder Selbstständige oder Menschen, die ein Unternehmen oder andere Organisation vertreten? Brauchen Sie Ihre Dienste für einen persönlichen Zweck oder etwas Berufliches?

Was motiviert diese Leute, für meine Dienstleistung Geld auszugeben?
Sparen Sie durch einen Auftrag an Sie im Endeffekt Geld, verdienen sie dadurch Geld, haben sie davon Spaß oder Prestigegewinn, oder was treibt sie sonst dazu, dafür zu bezahlen?

Was für Menschen sind typischerweise meine Kunden (bei Institutionen/Unternehmen die Verantwortlichen)?
Jung oder alt? Männlich oder weiblich? Wohlhabend oder eher nicht? Gebildet oder eher nicht? Trendbewusst oder eher konservativ? Sind Technik und Internet mit ihrem Alltag verwoben oder nur ein Randbereich? Welche anderen Eigenschaften und Haltungen sind typisch?

Gibt es eine klar definierte Gemeinsamkeit bei meinen Kunden und Interessenten?
Wenn Sie SEO anbieten, sind Ihre Kunden zumindest alle Seitenbetreiber. Falls Sie Heilpraktiker sind, haben alle Interessenten gesundheitliche Probleme. Wenn Sie eine Surfschule betreiben, sind Ihre Kunden Surfer oder daran interessiert, es zu werden. Und so weiter.

Was ist an mir und meinem Angebot besonders?

Was kann ich fachlich besser als viele andere Wettbewerber (oder Kollegen)?
Vielleicht sind Sie als Webdesigner mit mehr kreativem Talent ausgestattet als viele andere? Oder Sie sind als SEO-Fachfrau im Vorteil, weil Sie jahrelange Erfahrung in Webprogrammierung haben?

Welche meiner menschlichen Eigenschaften sind beruflich ein Vorteil oder eine Stärke?
Vielleicht können Sie besonders gut zuhören, erklären oder kommunizieren? Vielleicht liegt es Ihnen, auf Menschen zuzugehen? Oder Sie sind von Natur aus gründlich und methodisch und entwickeln deshalb umfassende Lösungen?

Sehe ich bei mir auch fachliche und persönliche Schwächen?
Vielleicht fällt es Ihnen schwer, ohne Fachbegriffe mit Laien zu kommunizieren. Oder Sie haben zwar ständig tolle Ideen, aber Mühe, systematisch Aufgaben abzuarbeiten?

Was bedeutet mein Beruf für mich?

Wie bin ich dazu gekommen, genau das zu machen?
Seiteneinsteiger oder jahrelange Ausbildung? Wenn Sie ein bestimmtes Teilgebiet bevorzugen (sich als Fotografin zum Beispiel auf Food-Fotografie konzentrieren), wie kam es dazu? Wie viel war Zufall, wie viel war lange geplant?

Wie viel Erfahrung habe ich?
Und zwar sowohl in diesem Beruf als auch in ähnlichen Berufszweigen, sowohl selbstständig als auch vorher schon in einer Angestelltentätigkeit?

Was gefällt mir an dem, was ich mache?
Antworten Sie einfach ganz spontan. Hier ist erst einmal jede Antwort in Ordnung.

Was bedeutet für mich gute Arbeit? Was ist mein beruflicher Anspruch an mich selbst?
Auch hier sollten Sie ganz spontan antworten – und nicht erst filtern. Diese Antwort ist später oft ein ganz zentrales Element für unser eigentliches Ziel: eine gelungene "Über mich"-Aussage.

Oder umgekehrt: Was soll kein Auftraggeber von mir sagen können?
Welche Art Kritik oder Negativbeurteilung würde Sie am meisten treffen, weil sie genau Ihr Selbstverständnis trifft?

Beispiel: So könnte das Ergebnis aussehen

Worin besteht mein Angebot genau?

Ich erstelle technische englisch-deutsche Übersetzungen, überwiegend für Auftraggeber aus dem Bereich Medizintechnik.

Worin besteht mein Angebot nicht?

Ich übersetze keine anderen Textarten und nicht in umgekehrter Richtung. Ich berate nicht darüber, welche Informationspflichten es für medizintechnische Produkte auf dem deutschen Markt gibt.

Was benötigen meine Kunden genau?

Meine Kunden müssen in kurzer Zeit medizintechnische Produkte auf dem deutschen Markt lancieren und benötigen dafür rasch und professionell erstellte Informationstexte, die außerdem bei Bedarf ebenso rasch ergänzt oder verändert werden. Diese Texte müssen rechtlichen Anforderungen genügen. Meine Kunden müssen sich auf die Korrektheit und Qualität der Übersetzung verlassen können.

Welchen Nutzen haben meine Kunden von meinem Angebot?

Auf Zuruf erstellte Übersetzungen komplizierter Fachtexte. Korrektheit und Verständlichkeit sind gewährleistet. Termintreue. Verlässlichkeit – wichtig wegen Haftungsfragen.

Welche Art Aufträge habe ich am liebsten? Wovon hätte ich gern mehr? Und warum?

Texte zu innovativen Biotech-Produkten, weil hier die Honorare höher sind.

Welche Art Aufträge mag ich am wenigsten?
Unklare Zuständigkeiten, Hin und Her, Widersprüchlichkeiten, Verzögerungen und fehlende Entscheidungen.

Was für Leute interessieren sich für meine Dienstleistung?
Produktmanager von medizintechnischen Anbietern.

Was motiviert diese Leute, für meine Dienstleistung Geld auszugeben?
Marketing-Erfordernisse und gesetzliche Vorschriften.

Was für Menschen sind meine Kunden typischerweise?
Zwischen 35 und 55, gebildet, mit gutem Verdienst, modern, international, ehrgeizig, leistungsorientiert, eher liberal, freundlich, aber durchaus anspruchsvoll.

Gibt es eine klar definierte Gemeinsamkeit bei meinen Kunden und Interessenten?
Medizintechnik-Branche. Naturwissenschaftlicher Hintergrund.

Was kann ich fachlich besser als viele Kollegen?
Ich habe ein naturwissenschaftliches Studium (Biologie) und verstehe die Thematik deshalb oft schneller und besser.

Welche meiner menschlichen Eigenschaften sind eine besondere Stärke in meinem Beruf?
Ich kann mich sehr gut motivieren, arbeite konzentriert und bin schnell.

Sehen Sie auch fachliche und persönliche Schwächen?
Ich neige zu Ungeduld und bin nicht immer gut im Umgang mit Menschen.

Wie bin ich dazu gekommen, genau das zu machen?
Ich habe die ersten Aufträge übernommen, als ich nach dem Studium das Kind bekommen habe. Es hat gut zu meinem Vorwissen gepasst und war interessanter als zuerst gedacht.

Wie viel Erfahrung habe ich?
Inzwischen mache ich das seit sieben Jahren.

Was gefällt mir an dem, was ich mache?
Ich kann es gut. Es ist relativ gut bezahlt. Ich gestalte meinen Berufsalltag frei. Es lässt mir persönliche Freiheiten. Es fordert meine Intelligenz.

Was bedeutet für Sie gute Arbeit? Was ist Ihr Anspruch an sich selbst, beruflich gesehen?
Tatsächlich die bestmögliche Übersetzung finden. Sachverhalte sinnvoll übertragen, also nicht nur richtig, sondern auch leserorientiert. Zugesagte Termine halten. Kunden, die mir vertrauen, weil sie meine Arbeitsweise kennen.

Oder umgekehrt: Was soll kein Auftraggeber von mir sagen können?
Dass ich schlampig arbeite oder von dem Auftrag überfordert bin.

Nehmen wir an, Sie haben jetzt ein ganzes Blatt mit Antworten über sich und Ihre Dienstleistungen zusammen. Wie bekommen Sie daraus einen "Über mich"-Text?

Eine gute Methode ist es, drei Aspekte zu nehmen und zu jedem die jeweils relevanten Informationen herauszusuchen. Daraus werden dann Textteile der "Über mich"-Seite.

Als Grundlage nehmen wir die Beispielantworten von gerade eben.

Was ist mit Negativaussagen?

Dabei lassen wir negative oder einschränkende Informationen entweder weg oder verkehren Sie in etwas Positives.

Die Antwort zu "fachlichen und persönlichen Schwächen" im Beispiel filtern wir aus. Sie ist trotzdem nicht sinnlos. Denn sie sagt uns: Wenn das so ist, dann sollte im fertigen "Über mich"-Text nicht das Gegenteil behauptet werden ("Ich bin sehr geduldig", "Ich arbeite gern mit Menschen"), auch wenn das gut klingt.

Die Antwort auf "Welche Art Aufträge mag ich am wenigsten?" lässt sich dagegen umdrehen. Dann lautet die Aussage: "Sie legen Wert auf professionell abgewickelte Aufträge ohne Reibungsverluste oder Verzögerungen. Ich ebenfalls." Und schon ist es positiv.

Aspekt Kundenperspektive: Welche harten Verkaufsargumente ergibt mein Fragebogen?

Da lässt sich einiges finden. An harten Fakten etwa:

  • Schwerpunkt Medizintechnik

  • besondere Qualifikation: Biologie-Studium

  • sieben Jahre Erfahrung

Aspekt persönliche Eignung: Welche weichen Verkaufsargumente ergeben sich?

  • arbeitet auf Zuruf, das heißt flexibel

  • ist schnell und termintreu

  • verlässlich

  • Qualitätsbewusstsein, hoher Anspruch an die eigene Arbeit

  • hohe Identifizierung mit der Arbeit

  • kennt den Bedarf der Auftraggeber

Aspekt Biografie-Angaben:

  • hat Biologie studiert

  • kam als Quereinsteigerin zum Übersetzen

  • hat ein Kind

  • findet an der Arbeit gut, dass Beruf und Privatleben sich selbstbestimmt vereinbaren lassen

Genug Stoff für Ihren "Über mich"-Text

So. Jetzt haben Sie genug Stoff für Ihre "Über mich"-Seite. Sehr lang soll sie sowieso nicht werden – das liest keiner. Ein klares Profil soll sie aber vermitteln von einem echten Menschen mit einem überzeugenden Angebot.

Eine "Über mich"-Seite ist eher Öffentlichkeitsarbeit als Werbung. Plumpes Eigenlob scheidet aus. Positive Charakterisierungen sind dagegen okay: Gerade Ihre Vorteile wollen Sie hervorheben.

Ansonsten haben Sie jede Menge Möglichkeiten. Sie müssen sich nicht an ein bestimmtes Muster halten. Es soll nur authentisch wirken und ein glaubhaftes Bild zeichnen. Nehmen Sie die Informationen aus Ihrem Fragebogen und setzen Sie sie zusammen. Ergänzen Sie sie um biografische Details – aber nicht zu viele. Ihre "Über mich"-Seite ist definitiv kein Lebenslauf. Wenn Sie möchten, können Sie einige persönliche Punkte ergänzen, etwa, dass Sie Südfrankreich mögen oder Golf spielen oder gerne kochen. Nichts, das allzu privat ist oder kontrovers ausfällt. Und nur, wenn Sie sich damit wohlfühlen.

Beispiel: So könnte der Text lauten

Sie können ganz einfach mit ein paar Worten zu sich anfangen, dann etwas dazu schreiben, was der Beruf oder Ihr Unternehmen für Sie bedeutet, und dann noch die Kunden oder Kundenerwartungen adressieren. Diese Darstellung muss nicht stromlinienförmig zusammengeschnitten sein – etwas Plauderton ist durchaus okay.

Ich heiße Paula Übermich-Beispiel und übersetze seit sieben Jahren medizintechnische Fachtexte aus dem Englischen ins Deutsche. Angefangen hat es per Zufall: Ich hatte Biologie studiert und war in der Babypause, als sich die ersten Aufträge ergaben. Die Auftraggeber waren zufrieden, und so folgten weitere Übersetzungen.

Ich selbst hatte ebenfalls meine Berufung gefunden: Medizintechnische Fachübersetzungen setzen einiges an Sachwissen voraus. Sie erfordern genaues und dabei schnelles Arbeiten. Ich muss mitdenken – schließlich habe ich den Ehrgeiz, dass die deutsche Version des Textes nicht nur inhaltlich hieb- und stichfest ist, sondern auch verständlich und angemessen formuliert.

Meine Kunden legen Wert auf professionelles Projektmanagement ohne Reibungsverluste oder Verzögerungen. Ich ebenfalls. Zufrieden bin ich, wenn meine Auftraggeber mir vertrauen, weil ich sie durch meine Arbeit überzeugt habe. Schließlich weiß ich: Für meine Auftraggeber gibt es in Bezug auf die Qualität der übersetzten Texte keine Toleranzgrenze. Und genau daran soll meine Arbeit gemessen werden.

Oder so?

Oder umgekehrt: Sie schreiben als Erstes etwas darüber, was Sie Ihren Kunden bieten. Erst dann sprechen Sie über sich – und auch dann eigentlich vom Kundennutzen. Ein solcher Präsentationstext geht eher in Richtung eines Mission Statements. Dazu passt, das Ganze kurz und prägnant zu halten.

Schnell sein und verlässliche Ergebnisse liefern – in der Medizintechnik und im Biotech-Bereich ist beides unverzichtbar. Mein Anspruch ist es, Sie rasch und bedarfsgerecht mit kompetenten technischen Übersetzungen zu versorgen, die gleichzeitig sprachlich überzeugen.

Meine Arbeit hat die Aufgabe, Ihr Produkt und Ihr Unternehmen angemessen zu präsentieren. Das nehme ich sehr ernst. Ich übersetze seit mehr als sieben Jahren für die Medizintechnikbranche und bin stolz darauf, vorwiegend für Stammkunden zu arbeiten. Gerne finde ich auch für Ihr Unternehmen die bestmöglichen Übersetzungen – schnell und verlässlich.

Oder so?

Wenn Sie wollen, können Sie es auch ganz anders machen. Es ist schließlich Ihr Profil.

  • Was mache ich? Technische Übersetzungen.

  • Für wen? Für Biotech-Unternehmen und für Medizintechnik-Anbieter.

  • Warum? Weil ich es kann. Und zwar gut.

  • Seit wann mache ich das? Seit mehr als sieben Jahren.

  • Woher kann ich das? Den fachlichen Hintergrund habe ich von der Universität. Die Liebe zur Sprache von meiner Mutter.

  • Was soll kein Auftraggeber je von mir sagen können? Dass ich schlampige oder inkompetente Übersetzungen abliefere.

  • Und nach der Arbeit? Gehe ich mit meiner Tochter in den Park und spiele Frisbee.

Letzter Schritt: Testen

Legen Sie den Entwurf Freunden, Kollegen und Bekannten vor und sammeln Sie die Rückmeldungen. Lassen Sie ihn einige Tage liegen und lesen Sie ihn dann erneut durch.

Vermittelt der Text das, was er aussagen soll? Wie verstehen ihn andere? Was fällt ihnen auf? Welches Bild zeichnet er von Ihnen? Es lohnt sich, mindestens ein oder zwei Korrekturschleifen zu drehen.

Am Ende müssen aber vor allem Sie selbst damit zufrieden sein.

Erste oder dritte Person?

Auch dafür gibt es keine Regel. Die erste Person klingt persönlicher: Je mehr Sie von sich erzählen, umso besser passt es. Wenn Sie sich auf reine Fakten beschränken oder sehr kurz fassen, kann die dritte Person die bessere Wahl sein.

Eine Regel gibt es allerdings doch: Benutzen Sie nicht die "Wir"-Form, damit Ihr Unternehmen größer dasteht, wenn es nur Sie gibt (oder nur Sie und eine Sekretärin o. Ä.). Es klingt sehr pompös, wenn ein Freelancer in der ersten Person Plural von sich spricht – das sollten Sie nur tun, nachdem Sie tatsächlich gekrönt worden sind.

Inhalte rund um Ihre "Über mich"-Aussage

Egal wo und wie dieser Text auf Ihrer Webpräsenz eingebunden wird: Sie sollten drei andere Inhalte damit verbinden oder ganz in die Nähe rücken:

  • Was sein muss, ist ein Foto. Oder mehrere. Aber keine Bewerbungsfotos oder Privataufnahmen. Das Geld für einen guten Porträtfotografen ist sinnvoll investiert. Ihr Bild überzeugt im Zweifel Interessenten schneller als all die Worte drum herum. Und das Gegenteil trifft auch zu.

  • Wirklich überzeugend sind Testimonials: Referenzen zufriedener Kunden. Solche Stimmen zu präsentieren ist sehr sinnvoll. Verlinken Sie sie auf Ihrer "Über mich"-Seite.

  • Arbeitsproben und Muster gehören ebenfalls dazu.

Beitrag bewerten

Ihre Wertung:

 

Mitglied werden, Vorteile nutzen!

  • Sie können alles lesen und herunterladen: Beiträge, PDF-Dateien und Zusatzdateien (Checklisten, Vorlagen, Musterbriefe, Excel-Rechner u.v.a.m.)
  • Unsere Autoren beantworten Ihre Fragen

Downloads zu diesem Beitrag

Newsletter abonnieren