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Förderungen und Kredite für Gründer und Unternehmer

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Stand: 5. Juli 2011

Die Arbeitsschritte vor der Beantragung von Darlehen bzw. Förderprogrammen

Businessplan erstellen

In vielen Fällen einer Finanzierung - gerade dann, wenn andere Kapitalgeber als die Hausbank ins Spiel kommen (Beteiligungsgesellschaft usw.) - wird auch von einem etablierten Unternehmen ein Businessplan verlangt. Es ist also durchaus nicht nur eine Unterlage, die von Existenzgründern verlangt wird.

Bitte sagen Sie auch jetzt nicht: Überflüssig - was ich mache, ist rasch erklärt und meine Hausbank weiß das sowieso. Die Aufstellung eines Businessplanes ist auch für die Überprüfung der eigenen Position, der Tätigkeitsfelder, der Strategie und vieler weiterer Aspekte eine hervorragende Möglichkeit.

Denken Sie aber auch an folgenden Aspekt: Wenn Fördermittel beantragt werden, gehen Ihre Unterlagen an Stellen, die Sie persönlich, Ihren Betrieb usw. nie persönlich kennenlernen werden. Wenn Sie sich dabei nicht vollständig darauf verlassen möchten, dass Ihr Ansprechpartner bei der örtlichen Sparkasse oder Bank Ihre Planungen vollständig, korrekt und mit den richtigen Schwerpunkten an diese Stellen weitergibt, sorgen Sie mit einem Businessplan vor - der wird komplett weitergegeben, informiert daher einen "fremden" Entscheidungsträger so, als säßen Sie selbst vor ihm!

Als wesentliche Bausteine dieses Businessplans gelten:

  • das Executive-Summary, eine Kurzdarstellung auf einer Seite, maximal auf zwei Seiten,

  • die Darstellung der Geschäftsidee, die u. a. auch die Beschreibung der Zielgruppen sowie eine Erläuterung des Nutzen- und Lösungsangebots beinhalten sollte,

  • die Beschreibung des Produkts bzw. der Dienstleistung,

  • die Beschreibung des Unternehmers/Unternehmerteams,

  • die Marktanalyse, u. a. im Sinne einer Konkurrenzanalyse,

  • das Zukunftskonzept, eine Skizze der Vision des Unternehmers,

  • der Finanzplan, aus Sicht der Banken der Schwerpunkt bei der Beurteilung der Tragfähigkeit einer Idee,

  • das Marketingkonzept mit der Definition der Produkt-, Service-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik,

  • das Geschäftssystem und die Organisation,

  • der Realisierungsfahrplan sowie

  • die Bewertung der Chancen und Risiken.

Machen Sie bei der Beantragung von Darlehens- oder Fördermitteln vor allem deutlich, wie sich die geplante Investition auswirkt: Ob künftig Kosten eingespart werden, ob die Produktivität steigt, ob größere Aufträge angenommen werden können oder oder oder.

Businessplan

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Über den Autor:

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Hans-Joachim Brüser ist seit 1984 selbständiger Unternehmensberater. Seit 2001 ist er zertifiziert beim Bundesverband Deutscher Unternehmensberater. Die Unternehmensberatung Brüser berät KMU bei der ...

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