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Zwangsmitgliedschaft in IHK und Handwerkskammer: Wer muss mit welchen Beiträgen rechnen?

Schnelle Infos zur Pflichtmitgliedschaft in IHK und Handwerkskammern

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Stand: 25. November 2015 (aktualisiert)

Die Zwangsmitgliedschaft von Gewerbetreibenden in Handwerks- oder Industrie- und Handelskammern ist ein heikles Thema und politisch ausgesprochen umstritten. Zwar gibt es für Gründer und Geringverdiener vielerorts Beitragsentlastungen. Die Kammer-Zwangsbeiträge belasten und ärgern viele Unternehmen aber nach wie vor. Wir erläutern, mit welchen Beiträgen Sie rechnen müssen.

Dass Selbstständige und Unternehmer per Gesetz gezwungen sind, Mitglied in Gremien zur Selbstverwaltung und Interessenvertretung zu werden, ist schon einigermaßen kurios. Immerhin geht mit der im Artikel 9 Abs. 1 Grundgesetz festgelegten Vereinigungsfreiheit zugleich ein "Fernbleiberecht" einher: Die Freiheit, Vereine und Gesellschaften sowie Vereinigungen zur Verbesserung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen zu bilden, schließt grundsätzlich auch die Möglichkeit ein, sich solchen Vereinigungen nicht anzuschließen.

Eine vom Staat verordnete Institution, die laut § 1 IHK-Gesetz ein nicht genauer definiertes "Gesamtinteresse der [...] Gewerbetreibenden" wahrnehmen soll (unter anderem gegen eben diesen Staat!), steht daher auf einigermaßen wackeligen Füßen. Das Bundesverfassungsgericht hat jedoch in mehreren Entscheidungen (zuletzt im Jahr 2001 im Beschluss gegen eine Verfassungsbeschwerde) betont, dass eine Zwangsmitgliedschaft zu rechtfertigen ist, solange ein öffentlich-rechtlicher Verband (auch) "legitime öffentliche Aufgaben" erfüllt.

Gleichzeitig verlangte das Gericht vom Gesetzgeber damals "die ständige Prüfung, ob die Voraussetzungen für eine öffentlichrechtliche Zwangskorporation noch bestehen." Nach fast 15 Jahren liegen dem Bundesverfassungsgericht derzeit wieder mehrere Verfassungsbeschwerden vor. Über deren Annahme ist bisher jedoch noch nicht entschieden.

Legitime öffentliche Aufgaben?

Die geforderten "öffentlichen Aufgaben" erfüllen die als "Körperschaften des öffentlichen Rechts" organisierten Handwerks-, Industrie- und Handelskammern in einem gewissen Umfang. Denn über die direkten Serviceleistungen für gegenwärtige und künftige Mitglieder hinaus ...

  • überwachen sie zum Beispiel die Berufsausbildung,

  • nehmen Prüfungen ab,

  • unterstützen und beraten staatliche Behörden durch Vorschläge, Berichte und Expertisen,

  • erstellen Gutachten im Rahmen von Gerichtsverfahren,

  • nehmen Aufsichtsfunktionen im Umweltrecht wahr oder

  • sorgen für die Vereidigung öffentlicher Sachverständiger.

All diese Aufgaben könnten zwar ebenso gut die aus Steuermitteln finanzierten staatlichen Institutionen direkt erfüllen. Doch Politik (und westliche Besatzungsmächte) haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg dafür entschieden, einige hoheitliche Aufgaben den historisch gewachsenen Selbstverwaltungseinrichtungen der Wirtschaft zu überlassen.

Widerstand gegen Pflichtmitgliedschaft

Bei vielen Betrieben sind in den letzten Jahren jedoch die Zweifel gewachsen, ob den oft happigen Beiträgen ein angemessener Nutzen gegenübersteht. Seit Mitte der 90er-Jahre haben sich sogar ausgesprochene Kammer-Verweigerer zusammengeschlossen, um Front gegen die Pflichtmitgliedschaft zu machen.

Sie fühlen sich dabei mit Blick auf den europäischen Binnenmarkt bestärkt: Vergleichbare Zwangsvereinigungen gibt es nur noch in wenigen EU-Staaten. Ein Durchbruch in Richtung auf eine freiwillige Interessenvertretung zeichnet sich bislang aber noch nicht ab. Den "Kammerjäger"-Kampagnen ist es aber mit zu verdanken, dass in zwei Gesetzesnovellen der letzten Jahre einheitliche Erleichterungen für Existenzgründer und Kleinunternehmen geschaffen wurden.

Zwar haben

etwas an der obligatorischen Mitgliedschaft geändert. Aber immerhin ist die Zahl der beitragsfrei gestellten oder finanziell entlasteten Mitglieder etwas größer geworden.

Freiberufler-Privileg

Nicht ins Handelsregister eingetragene Freiberufler und ähnliche Selbststämdige sind von der IHK-Mitgliedschaft befreit. Falls sie darüber hinaus keiner speziellen berufsständischen Kammer angehören (wie etwa der Ärzte-, Rechtsanwalts-, Architekten- oder Steuerberaterkammer), gibt es für sie gar keinen Kammerzwang.

Bitte beachten Sie: Viele Kammerleistungen stehen auch Nichtmitgliedern zur Verfügung. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Praxistipp "Lassen Sie die IHK nicht links liegen!"

Gesetzlich geregelte IHK-Beiträge

Der IHK-Beitrag setzt sich in der Regel aus einem – meist gestaffelten – Grundbeitrag und einer sogenannten Umlage zusammen. Mitglieder, die nicht im Handelsregister eingetragen sind und deren Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt, zahlen laut § 3 IHK-Gesetz gar keine Beiträge.

Gewerbeertrag oder Gewinn?

Mit der Alternative "Gewerbeertrag" oder "Gewinn aus Gewerbebetrieb" hat es Folgendes auf sich: Sofern ein Betrieb gewerbesteuerpflichtig ist, stellt der Gewerbeertrag laut §§ 7 bis 9 Gewerbesteuergesetz die Beitragsbemessungsgrundlage dar. In allen anderen Fällen ist der Gewinn laut § 4 Einkommensteuergesetz maßgebend.

Tipp: Falls Sie sich mit der Unterscheidung der unterschiedlichen betrieblichen Steuerarten schwertun, empfehlen wir einen Blick auf unseren Grundlagenbeitrag "Existenzgründung: Mit welchen Unternehmenssteuern muss ich rechnen?"

Mitglieder, die

  • in den fünf Wirtschaftsjahren vor der Betriebseröffnung keine Einkünfte als Selbstständige, Gewerbetreibende oder Landwirte hatten (und demnach als Existenzgründer gelten),

  • in dieser Zeit auch nicht mit mehr als 10 Prozent an einer Kapitalgesellschaft beteiligt waren und

  • deren Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000 Euro nicht übersteigt,

zahlen in den beiden ersten Jahren ebenfalls keine IHK-Beiträge. Im dritten und vierten Jahr zahlen sie nur den Grundbeitrag und sind von der Umlage befreit.

Zahlenbeispiel

Wie hoch der IHK-Beitrag im Einzelfall ist, hängt vom jeweiligen Standort ab: Denn auf Basis der gesetzlichen Vorgaben genießen die Industrie- und Handelskammern Satzungs- und Finanzhoheit. Die Höhe von Grundbeitrag und Umlage wird jährlich von den regionalen IHK-Vollversammlungen beschlossen. Unter bestimmten Umständen können die Freistellungsgrenzen notfalls sogar herabgesetzt werden.

Um Ihnen eine Vorstellung von der Größenordnung zu geben, hier die konkreten Zahlen aus der aktuellen Wirtschaftssatzung 2015 der IHK Berlin (PDF, 2,7 MB, Stand: 2015). Dort ist der Grundbeitrag folgendermaßen gestaffelt:

  • Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn von bis zu 5.200 Euro sind beitragsfrei,

  • beitragspflichtige Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 5.200 Euro und 15.000 Euro zahlen 32 Euro,

  • beitragspflichtige Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 15.000 Euro und 30.000 Euro zahlen 48 Euro,

  • beitragspflichtige Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 30.000 Euro und 50.000 Euro zahlen 80 Euro,

  • beitragspflichtige Kaufleute mit einem Verlust oder einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn von bis zu 50.000 Euro zahlen 80 Euro,

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 50.000 Euro und 100.000 Euro zahlen 128 Euro,

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 100.000 Euro und 200.000 Euro zahlen 256 Euro und

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 200.000 Euro und 400.000 Euro zahlen 480 Euro,

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 400.000 Euro und 800.000 Euro zahlen 832 Euro,

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 800.000 Euro und 1,5 Mio. Euro zahlen 1.600 Euro,

  • alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 1,5 Mio. Euro und 3 Mio. Euro zahlen 3.200 Euro,

  • bis zu einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn von 10 Mio. Euro steigt der Grundbeitrag anschließend stufenweise auf 9.600 Euro.

  • Sofern bestimmte Bilanz-, Umsatz- und Mitarbeiter-Werte überschritten werden, kann der Grundbeitrag sogar 12.800 Euro erreichen.

Als Umlage sind darüber hinaus 0,21 % des Gewerbeertrags bzw. Gewinns fällig. Die Bemessungsgrundlage wird dabei im Fall von natürlichen Personen und Personengesellschaften um einen Freibetrag von 15.340 Euro vermindert.

Wer es noch genauer wissen will, kann seinen Beitrag mithilfe eines Online-Rechners auf der Website der IHK Berlin ganz genau ermitteln. Ein nicht gewerbesteuerpflichtiger Selbstständiger mit einem Gewinn von 45.000 Euro zahlt demnach 80 Euro Grundbeitrag und eine Umlage in Höhe von 62,29 Euro (45.000 ./. 15340 x 0,21%), insgesamt also 142,29 Euro.

IHK-Finder

Welche genauen Beiträge auf Sie zukommen, erfahren Sie bei der für Sie zuständigen Industrie- und Handelskammer. Falls Sie noch nicht wissen, welche das ist, hilft Ihnen der IHK-Finder des Deutschen Industrie- und Handelskammertages weiter.

Sonderfall Handwerk

Was Gewerbebetrieben die IHK, ist den Handwerksbetrieben die Handwerkskammer. Deren Vorschriften sind in vielen Fällen noch weitaus rigider als die für andere Gewerbetreibende: So gelten für Handwerker nach wie vor die auf das mittelalterliche Zunftwesen und das nationalsozialistische Handwerksrecht zurückgehenden Zugangsbeschränkungen (Stichwort: Meisterbrief). Dass die Gewerbe- und Berufsfreiheit in einem dermaßen großen Wirtschaftszweig außer Kraft gesetzt ist, stellt zumal vor dem Hintergrund der innereuropäischen Konkurrenz einen bemerkenswerten Anachronismus dar.

Im Vorlauf der letzten Handwerksordnungs-Novelle stand einmal mehr die Aufhebung des Meisterzwangs zur Debatte. Nach massiver Intervention der Handwerkslobby wurde eine Neufassung des Handwerksrechts verabschiedet. Die Zahl der zulassungspflichtigen Berufe in Anlage A der Handwerksordnung (HWO) wurde dabei um mehr als die Hälfte (von 94 auf 41) reduziert. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich bei den in der Anlage B zur HWO aufgeführten 53 "zulassungsfreien Handwerken" jedoch um historische Berufe, die in der heutigen Handwerkslandschaft zahlenmäßig eine eher randständige Rolle spielen. Ungeachtet aller rechtlichen und wirtschaftlichen Bedenken hat der Deutsche Bundestag den Meisterzwang im Handwerk im Dezember 2014 noch einmal ausdrücklich bestätigt.

Gesetzlich geregelte HWK-Beiträge

Die Kammer- und Beitragspflicht gilt gemäß § 90 HWO auch für nicht meisterpflichtige Handwerke sowie die handwerksähnlichen Gewerbe. Beitragsrahmen sowie Freigrenzen und Ausnahmeregelungen sind in § 113 HWO geregelt.

  • "Minderhandwerker" gemäß § 90 Abs. 3 HWO, deren Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt, zahlen demnach keine Beiträge.

  • Existenzgründer, deren Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000 Euro nicht überschreitet, sind im Jahr der Anmeldung von allen Beiträgen befreit.

  • Im zweiten und dritten Jahr zahlen sie nur die Hälfte des Grundbeitrages und sind vom Zusatzbeitrag befreit.

  • Im vierten Jahr zahlen sie den ganzen Grundbeitrag, sind aber noch vom Zusatzbeitrag befreit.

Ab dem fünften Jahr sind unabhängig von der Ertragslage gestaffelte Grundbeiträge sowie Zusatzbeiträge in Form von prozentualen Beiträgen auf den Gewerbeertrag oder Gewinn fällig. Bei Jahresüberschüssen von mehr als 25.000 Euro müssen Grund- und Zusatzbeiträge in voller Höhe gezahlt werden.

Die für Sie gültigen Konditionen erfragen Sie am besten direkt bei der für Sie zuständigen Handwerkskammer. Falls Sie nicht wissen, welche das ist, werden Sie auf der Suchseite des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) fündig.

Und gleich noch ein Tipp hinterher: Gute Anlaufstellen für unabhängige, kammerkritische Informationen sind

Fazit

Ungeachtet der verständlichen und in vielerlei Hinsicht berechtigten Kritik an der Kammerpflicht von Gewerbetreibenden und insbesondere Handwerkern: Viele IHKs und HWKs leisten durchaus qualifizierte und nützliche Beratungs- und Servicearbeit. Wer die Angebote vor Ort wahrnimmt, kann in den Genuss eines angemessenen Gegenwerts für seine Beiträge kommen.

Die Kammern tun umgekehrt jedoch gut daran, der schwindenden Legitimation durch verbesserte, praxisnahe Dienstleistungen zu begegnen. Dann werden sie auch nach der absehbaren Aufhebung der Zwangsmitgliedschaft eine wichtige Funktion im Wirtschaftsleben behalten.

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Kündigung wegen Geschäftsaufgabe

Hallo in die Runde,
in Kürze werde ich mein Unternehmen auflösen und wollte mich mal nach euren Erfahrungen erkundigen. Mit Gewerbeabmeldung komme ich sicher aus der HWK raus, aber gibt es dann eine anteilige Rückerstattung des Betrages für die Monate ohne Unternehmen? Muss ich sonst auf etwas achten? Her mit euren Tipps ;-)

Antwort: Kündigung wegen Geschäftsaufgabe

Hallo,
eine verallgemeinere Aussage kann man zu Ihrer Frage nicht machen:

1.
Einen generellen Anspruch auf eine anteilige monatliche Beitragserstattung gibt es nicht.

2.
Jede Kammer darf ihre Beitragsordnung selbst festlegen: Der Grundbeitrag wird m.W. meist pro Kalenderjahr erhoben, ohne dass bei Geschäftsaufgabe und Gewerbeabmeldung ein Anspruch auf Rückerstattung besteht. Die umsatzabhängige Umlage verringert sich normalerweise automatisch, da der Umsatz eines vor Dezember abgemeldeten Unternehmens naturgemäß sinkt.

3.
Aber wie gesagt: Entscheidend ist die Beitragsordnung Ihrer Kammer, die Sie üblicherweise auf deren Website finden. Sie können aber auch vor Ort persönlich nachfragen und sich die Beitragsordnung aushändigen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Chromow

Handwerkskammer verlassen!/ Gewerbeschein umschreiben lassen?

Hallo,
ich bin seit 10 Jahren selbstständige Fotografien (Vollzeit) und somit auch Mitglied bei der Handwerkskammer. Da ich aber von der Handwerkskammer keinen Nutzen habe, versuche ich jetzt von der HWK wegzukommen und evtl. in die IHK zu wechseln da diese niedrigere Beiträge hat.
Von einer Kollegin habe ich erfahren das diese in Ihrem Gewerbeschein nicht Fotografie stehen hat sondern erstellen von Digitalen-Medien und somit nicht in der HWK ist sondern bei der IHK.
Meine Frage, wenn ich meinen Gewerbeschein umschreiben lasse wird dies dann automatisch weitergeleitet an die HWK bzw. ist mit der Wechsel zur IHK so möglich.
Falls nicht könnten Sie mir hierfür den ein oder anderen Rat geben wie ich am besten Vorgehen soll.

Vielen Dank
Steffi

Antwort: Handwerkskammer verlassen!/ Gewerbeschein umschreiben l

Hallo Steffi,
wie Sie wahrscheinlich wissen, ist eine rechtliche Einzelfallberatung an dieser Stelle nicht möglich. Daher nur ganz allgemein:

1.
Wenn Sie nicht mehr als Fotografin arbeiten, sondern digitale Medien erstellen, können Sie (bzw. müssen Sie sogar) Ihren Gewerbeschein ändern lassen.

2.
Die Änderung der "Angemeldeten Tätigkeit" ist aber keine Frage des verwendeten Begriffs: Es kommt auf die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit an. Es reicht also nicht, weiterhin als Fotografin tätig zu sein und der Tätigkeit nur eine andere Bezeichnung zu geben.

3.
So oder so: Ob die Änderung der "Angemeldeten Tätigkeit" dazu führt, dass die HWK Sie einfach so ziehen lässt und Sie automatisch IHK-Mitglied werden, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich werden Ihnen beide Kammern Beitragsbescheide schicken.

4.
Am besten sprechen Sie mit Ihrem Steuer- oder Unternehmensberater über die Details Ihres Einzelfalls - oder Sie wenden sich an Ihren Berufsverband oder an eine der im Text weiter oben genannten kammerkritischen Organisationen.

Alles Gute und freundliche Grüße
Robert Chromow

Befreiung bei Kleinunternehmer

Hallo und vielen Dank für den Beitrag!

Ich habe auch Ende letzten Jahres mein Gewerbe mit Herstellung und Verkauf von Modeschmuck angemeldet.
Nun bekomme ich Post der HWK das ich mich anmelden muss und zahlen muss. Auf meinen verweis bezüglich des Gewinns unter 5200€ etc. wie es in der HwO geregelt ist wurde mir eine Absage erteilt.
Da mein gewerbe unter die Zulassungsfreien berufe Gold- und Silberschmiede gehöre, könne ich nicht davon befreit werden.

Kann mir hier vielleicht jemand einen Rat/Tipp geben wie ich das abwenden kann? Bzw. muss ich mein Gewerbe umbenennen?

Vielen Dank!

LG
Daniela

Antwort: Befreiung bei Kleinunternehmer

Hallo Daniela,
eine rechtliche Einzelfallberatung ist an dieser Stelle nicht möglich. Daher nur ganz allgemein:

1.
Mit dem Kleinunternehmer-Status hat die Kammerzugehörigkeit zunächst einmal nichts zu tun.

2.
Ein Vertreter der Handwerkskammer Düsseldorf hat zur Frage der HWK-Mitgliedschaft eines Modeschmuck-Herstellers mit geringen Gewinnen folgende Auskunft gegeben:

------------ Zitat ----------------
Die von Ihnen beschriebene Tätigkeit ist nicht den Regelungen der Handwerksordnung zuzuordnen. Daher ist eine Registrierung bei der Handwerkskammer nicht erforderlich. Ich empfehle Ihnen, bei der Gewerbeanmeldung die „Herstellung von Accessoires“ anzugeben. Damit wird Ihre Gewerbemeldung automatisch an die zuständige IHK (Industrie- und Handelskammer) weitergeleitet. Dort werden Sie sich mit Ihrem Betrieb registrieren lassen müssen. Sollten Sie das Gewerbe zunächst auf nebenberuflicher Basis anmelden, geben Sie diese Information auch bitte an die IHK weiter. Dadurch kann der Beitrag für Ihr Unternehmen sinken.
----------Zitat-Ende --------------
Quelle:
http://www.existenzgruender.de/SharedDocs/BMWi-Expertenforum/Gruendungsp...

3.
Möglicherweise können Sie mit einer Umbenennung Ihres Gewerbes ja tatsächlich die HWK-Beitragspflicht umgehen. Bei der IHK gilt die Beitragsbefreiung für alle Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag von bis zu 5.200 Euro.

4.
Im Zweifel wenden Sie sich an Ihren Steuerberater oder eine der im Beitrag weiter oben genannten kammerkritischen Organisationen.

Viel Erfolg und freundliche Grüße
Robert Chromow

Minderhandwerker

Sie verweisen hierzu auf § 90 Abs. 3 HWO. Den von Ihnen erwähnten Betrag in Höhe von EURO 5.200 finde ich dort nicht. Aus welcher Quelle stammt der Betrag?
Insgesamt ist der Beitrag anwenderfreundlich, informativ und hilfreich.
Mit freundlichen Grüßen

Erika aus NRW

Antwort: Minderhandwerker

Hallo Erika,
vielen Dank für Ihre freundliche Rückmeldung und die Nachfrage. Dazu heißt es oben im Text:
------------ Zitat ----------------
Beitragsrahmen sowie Freigrenzen und Ausnahmeregelungen sind in § 113 HWO geregelt.
----------Zitat-Ende --------------
http://www.gesetze-im-internet.de/hwo/__113.html

Dort wiederum heißt es:
------------ Zitat ----------------
Personen, die nach § 90 Abs. 3 Mitglied der Handwerkskammer sind und deren Gewerbeertrag nach dem Gewerbesteuergesetz oder, soweit für das Bemessungsjahr ein Gewerbesteuermessbetrag nicht festgesetzt wird, deren nach dem Einkommen- oder Körperschaftsteuergesetz ermittelter Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt, sind vom Beitrag befreit.
----------Zitat-Ende --------------

Hoffentlich hilft Ihnen das weiter.

Alles Gute und freundliche Grüße
Robert Chromow

HWK vs IHK

Ich empfinde die HWK Gebühren als sehr hoch im Vergleich zur IHK. Die schicken mir regelmäßig Betragsbescheide über 800 bis 1200 €. Jedoch wenn man sich mal erkundigt ob es günstige Weiterbildungen oder andere Vorteile gibt, bekommt man die üblichen Reklamezettel bei denen die Weiterbildungen teurer sind als an den Volkshochschulen oder anderen Trägern.
Also dort landen die Beiträge schon mal nicht.
Nun könnte man anführen das die HWK Lobbyarbeit für die Mitglieder betreibt, allerdings konnte ich auch dort keine nennenswerten Erfolge verbuchen.( ENEV etc) Im Gegenteil die Azubiabgabe für Soloselbstständige von 900 €Jahr wurde doch von der HWK verhandelt.
Ich hoffe das mir noch Vorteile aus der HWK-Mitgliedschaft einfallen sonst könnte ich noch glauben das die sich am ende doch nur selbst verwalten und sich dort von meinen Beiträgen ein schönes Leben machen??????
Staatlich verordnet natürlich

Also Liebe HWK Mitarbeiter....Beiträge sind ja Ok aber bitte im angemessenen Rahmen. Wenn ich Azubiabgabe und HWK Beiträge zusammenrechne sind das über 2000€ / Jahr die meine Mitbewerber aus den Nachbarländern nicht haben.

Zwangsbeitrag der Handwerskammer

Bin mit 72 Jahren, noch als Fussbodenverleger (alleine)

tätig. Eine befreiung der Abgabe, wurde mir trotz meines Alter,

nicht gewährt. Es ist schon eine Frechheit. Nach 45 Jahren

Beitrag, sollte endlich S15chluss sein.

Handwerkskammer

Halo an alle ich habe mich 2014 Selbständig gemacht und eine trocken Bau Firma aufgebaut Ende 2016 bin ich umgezogen nach Hannover , dur dem Umzug bin ich laut Handwerkskammer gleich Mitglied geworden Zwangs Mitglied, mehrmals hat meine Steuerberater versucht es mit handwerkammer zu klären das man in Trockenbau keinen mitklgligschat brauch , Handwerkskammer hat nicht reagiert sonder nur Mahnungen über Beiträge gesendet heute bin ich da bei es zu klären mit Handwerkskammer weis mir kein Rad mehr was ich da Thun schreiben soll

Beiträge

In der Firma BRD GmbH drht sich alles nur noch ums Geld. Rechte Pflichten intressieren keinen mehr. Die firma nimmt sich das recht heraus jeden beliebig ab zu zocken ob es gegen das ehemalig gelltende Grundgestz geht oder etwas anderes heut zu Tage wird verfahren schlimmer wie zu Hitlers Zeiten. jeder weiß das GEZ also die Zwangsrundfunkgebüren nicht Gestzes konform sind. aber jeder zahlt für das Propagandafernshen unserer Regierenden.
Die gerichte die früher mal dem Staat unterlagen sind heute genauso Firmen wie das ganze Land und sie urteilen so wie es das Regiem möchte ohne rücksicht auf Gestz und ohne rücksicht auf Grundrechte.
Wie zahlen Heute weit über 75% Steuern die Milchmädchenrechnung das man nur das halbe jahr für den Staat arbeitet ist schlichtweg die Unwahrheit. Aber wenn intresiert das schon, viele leben in der Traumwelt das wir in einer Dämokratie Leben!? Glauben Sie wirklich das irgend ein normaler Mensch gewollt hätte das wir über 50 Jahre Besetztes Gebiet sind in dem es real gesehen keinen Staat gibt. Sondern nur eingetragene Firmen? Alles in der BRD GmbH sind Firmen: alle Behörden, alle Gerichte, alle Städte, alle Dörfer, alle Länder: Bayern sachsen usw. das allein sollte doch zeigen. Wer in der firma das sagen hat! das Volk ist es nicht, es intresiert nicht mehr was recht ist sondern nur noch wo sich wer viel Geld und Macht aneignen kann.

Firma BRD GmbH

Das Fazit hört sich für freidenkende Menschen die in diesem Staat aufgewachsen sind und die Veränderung von 1960 an mitbekommen haben wahrhaftig an, trotz Rechtschreibfehler.Ich kann es auch noch kaum ertragen wie man hier ausgenommen wird. Alle in der Gesellschaft sollten eine Möglichkeit haben teilzuhaben. Aber die Systeme haben sich verselbständigt. Und das Recht des politischen Wählens hilft da nichts. Leider führt das zu unmut! Ich bin gespannt wann das mal wirklich unangenehm für die Systemprofitierer wird. Eine Veränderung zur Nachhaltigkeit ist nötig für eine friedliche Zukunft!

Bildung

Es ist ist ein gut gemeinter Rat, dass Sie zunächst einmal die Bildungsmöglichkeiten der Bundesrepublik nutzen und sich die Rechtschreib- und Grammatikregeln aneignen, bevor Sie anderen Ihre völlig sinnfreien Darlegungen aussetzen...

Rechtschreibung

Werter Zeitgenosse, da Sie es für nötig erachtet haben, uns Ihre Meinung gleich in doppelter Ausführung zur Kenntnis zu bringen, erlaube ich mir, Sie darauf hinzuweisen, dass im Deutschen vor den Auslassungspunkten, die Sie am Ende Ihrer Einlassung gesetzt haben, ein Leerzeichen erfolgt.

Nicht weiter äußern möchte ich mich hingegen zum Sinngehalt Ihres Kommentars, das erscheint nicht nötig. Sie werfen Ihrem Vorredner sinnfreie Darlegungen vor und belegen damit, das Ihnen selbst jedenfalls niemand der Vorwurf eines übergroßen Hangs zur Selbstkritik machen kann. Ihrem Bemühen um relevante Diskussionsbeiträge wünsche ich auch weiterhin Erfolg.

Zwangsmitgliedschaft in IHK

Endlich einer der mal die Wahrheit schreibt

Zeitlich begernezte Mitfahrt im Motorrad Gespann

Servus, ich biete Mitfahrten in meinem Motorradgespann an. Entweder zur Stadtbesichtigung oder zu Touren durch die Landschaft. Da ich dafür Geld verlange habe ich einen Gewerbeschein bei meiner Gemeinde beantragt dazu einen Personenbeförderungsschein. Da ich das ganze nur im Sommer machen kann (ca. 3 Monate)und zu 80% einem anderen Hauptberuf nachgehe, ist es ein Nebengewerbe und ein Kleinstgewerbe da Einkünfte weit unter der Grenze von 17500€ liegen werde.
Frage ist, da ich der erste in Deutschland bin der das so anbietet, ist es dem Taxi Gewerbe am ähnlichsten? Kann ich das so betrachten? Ist meine Unternehmung dann IHK Pflichtig?
Darüber finde ich im Netz keinerlei Infos.
Danke für die Infos im Voraus.
Oliver Legrand

Antwort: Zeitlich begernezte Mitfahrt im Motorrad Gespann

Moin,
ganz gleich ob Haupt- oder Nebenberuf, Voll- oder Teilzeit, Taxigewerbe-ähnlich oder nicht: Wenn Sie ein Gewerbe anmelden und betreiben (und es sich nicht gerade um ein Handwerk) handelt, sind Sie normalerweise auch IHK-Zwangsmitglied.

Im Zweifel fragen Sie direkt bei der IHK vor Ort nach. Wenn Sie keine "schlafenden Hunde" wecken möchten, können Sie aber auch bei kammerkritischen Organisationen nachfragen. Die dazugehörigen Links finden Sie weiter oben im Text.

Viel Erfolg mit Ihrem Vorhaben, gute Fahrt und freundliche Grüße
Robert Chromow

Selbständig kurierfahre

Hallo Zusammen, Ich bin selbständiger Kurierfahrer, muss Ich Handwerkskammer zahlen.
Mfg,
Tom

IHK

Na wohl eher IHK.

Das (IHK-)Ende naht

Inzwischen hat sich ja einiges getan. Im Dezember 2015 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, daß die Bilanzen der meisten IHKs aufgrund zu hoher Rücklagen rechtswidrig sind. Aktenzeichen 10 C 6.15. Und deshalb sind auch die darauf aufbauenden Beitragsbescheide (also auch fast alle!) rechtswidrig. Also: einfach Widerspruch einlegen und/oder vor dem Verwaltungsgericht mit Verweis auf dieses Urteil klagen. Noch mehr Details stehen hier http://compucare.de/shop/cms/kategorie/index.php?kategorieid=51 oder hier https://www.bffk.de/files/pm05feb16.pdf.
Die Chancen stehen äußerst gut, daß der Beitragsbescheid und damit die Zahlungspflicht aufgehoben wird.

Meinung ohne Namen

Einige Kollegen und ich sind auch dafür diese Zwangsmitgliedsschaft abzuschaffen.
Wir hoffen das passiert bald.

beratungsleistung der HWK Hildesheim ?

bisher war mein Eindruck das der Ausbildungsvertrag ein Vertrag auf Gegenseitigkeit darstellt. Dieser ist nach der Probezeit nur aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen. Im KFZ Bereich bestehen neben der schulischen Ausbildung auch Außerbetriebliche Fortbildungen beides vom Unternehmer finanziert. Jetzt hat ein Auszubildender fristlos gekündigt nach 2 Jahren ( demnach die Kostenintensive Zeit die normalerweise in den folgenden Jahren erst kompensiert wird ) der Kündigungsgrund wurde selbst durch die eigenen Berichtshefte als Falsch dargestellt.
Im Gegensatz zu der Kündigung durch den Arbeitgeber wo es durch viele Hürden nur eine sehr geringe Chance auf lösen der Ausbildung gibt habe ich festgestellt das der Mitarbeiter die Fristlose, falschdargestellte Kündigung abgibt und es keine Möglichkeit gibt für den Arbeitgeber... das schlimmste ist jedoch, das selbst die Handwerkskammer den Ausbildungsvertrag aufgrund der Kündigung des Arbeitnehmer auflöst und somit das einzige Druckmittel zum nicht eintritt in ein Wettbewerbsunternehmen nimmt und ohne Rückfrage Fakten schafft.

Solche Verbände braucht kein Mensch und sind in der freien Welt auch nicht Überlebensfähig. Wo bleibt die Verpflichtung der Prüfung und Rücksprache oder bezahlen wir eine weitere Interessenvertretung der Arbeitnehmer ?

Scheinargumente und Netiquette

Ich habe nur die aktuelle Seite der Kommentare gelesen, da ich keine Liust habe, 7 Seiten Hasstiraden zu lesen.

Ich kann einige Argumente gegen die IHK/ HWK auch nachvollziehen, aber es wundert mich schon sehr,
... wie viele sich hier künstlich klein rechnen (Nebengewerbe, "700,00 €/ Jahr", "ich (kleine GmbH) habe 2012 ziemlichen Verlust gemacht")
... welche Ausdrücke hier benutzt werden ("Schweinestaat", "Hintern in solchen Schweineställen breit sitzen", "Staatlich verordnete Wegelagerei", "fettgefressenen Bonzen")
... wie sehr hier der freie Markt gefordert wird ("freie Marktwirtschaft").

Den jeweilige Verfassern der Beiträge möchte ich folgende Punkte entgegenstellen:
- Wie der Autor, Robert Chromow, schreibt ist zu prüfen, ob überhaupt eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt (http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__15.html und http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__14.html)?
- Natürlich kann ich gegen jede Art der Zwangsabgabe sein (IHK, HWK, GEZ), aber sollte es deshalb keine geregelte Berufsbildung, keine öffentlich rechtlichen Fernsehsander usw. mehr geben?
- Bei einigen Kommentatoren habe ich den Eindruck, dass es vielleicht besser ist, schwarz zu arbeiten und keine Einkommenssteuer mehr zu zahlen und - wo wir gerade dabei sind - auch keine Sozialversicherungsbeiträge mehr abzuführen.
Ich freue mich schon auf den Shitstorm, wenn es nur noch private Schulen gibt, jede Strecke mit dem Auto mautpflichtig wird und der dann private Krankenkassenbeitrag für einige erheblich teurer wird, da Sie chronisch krank oder relativ alt sind.
- Spannend ist in diesem Zusammenhang auch der Kommentar von dem nebenberuflichen Fotografen, der selbst im öffentlichen Dienst arbeitet. Das Gehalt dieser Person wird ebenfalls durch das Gemeinwesen finanziert.
- Auch wenn Begriffe wie "Wegelagerei" durch die Meinungsfreiheit gedeckt werden, finde ich es immer wieder spannend, wie die Kommentatoren verbal eskalieren, wenn keine Klarnamen angegeben werden müssen.
- Der Person mit der kleinen GmbH (also UG (haftungsbeschränkt)), empfehle ich dringend, sich rechtlich beraten zu lassen. Im Gegensatz zu Einzelunternehmern besteht bei Kapitalgesellschaften eine Pflicht zur Insolvenz, wenn dauerhafte Zahlungsunfähigkeit vorliegt (http://www.existenzgruender.de/SharedDocs/Downloads/DE/Checklisten-Ueber...). Dies ist aber genau zu prüfen.
- Glaubt denn einer der Schreiber hier wirklich, dass er oder sie in unseren aktuellen Märkten besser dran ist, wenn es keine Regulierung durch Behörden, Körperschaften des öffentlichen Rechts und den damit verbundenen Gesetzen mehr gibt ("Siehe Normierungen, DIN- Vorschriften und Zertifizierungszwänge, dient seriellen Großherstellern, ignoriert und benachteiligt Kleinbetriebe"). Diese Hersteller, die der Schreiber hier anführt, werde in freien Märkten ihre Marktmacht im Zweifel noch besser durchsetzen können als bisher.

Schlussfolgerung: Natürlich ist das bisherige System der IHK und HWK immer wieder auf Ihre Legitimation zu prüfen, aber so einfach, wie es sich einige hier machen, ist es dann doch nicht. Nur über den ordentlichen Diskurs wird man dieses System nach und nach verbessern können.

Was für ein Schwachsinn

Toller Text, wenn ich sehe, wie hoch die "Zwangsabgaben" sind und wir in diesem Monat keinen Cent übrig haben, dank dieser horrenden Abgaben, dann wird mir schlecht. Natürlich muss es Regulierungen geben, doch nicht von der IHK oder HWK, die versuchen nur das Geld in ihre eigene Tasche zu wirtschaften. Regulierungen gehören in die öffentliche Hand. Steuern zahlen wir nämlich auch reichlich. Mittlerweile hab ich den Begriff "Wegelagerer" wieder fest in meinem Wortschath.

Grüß Gott, wollte hier mal

Grüß Gott,

wollte hier mal was anmerken, von dem Schmarrn was Sie hier verzapfen, finde ich garnix " spannend ".
Naja mit dem Fotograph haben Sie vielleicht sogar Recht.
Aber zum Thema Schwarzarbeit, sebstständige zahlen zwar weniger Steuern, aber die Sozialabgaben wie Krankenkasse etc. bleiben gleich, weil Pauschalen.
Das Nächste, Sie beschweren sich über fehlende Klarnamen und schreiben selbst keinen drunter, sehr "spannend".
Warum ich das alles gelesen habe? Ich steh nich auf Zwangsmitgliedschaften. Dachte immer wurde mit den Nazis ausgelöscht, ist aber wohl wie mit dem Muttertag, der ist ja auch geblieben, aber da beschweren sich die Leute ja eher nicht.

Mfg Hofmann Richard

Verstoß

Meines Erachtens nach verstößt der Beitrag gegen GG Par.1 Abs.2 in Verbindung mit Menschenrechtsges. Art. 20

Eure Meinung?

Handwerkskammer Pflichtmitgliedschaft

Es ist eine ausgesprochene Dreistigkeit wie sich die Handwerkskammer an kleinen und mittelständischen Unternehmen bereichert und sich dabei auf Deutsches Recht beruft. Unternehmer, b.z.w.schon ambitionierte Menschen die ihren Weg selbstständig gehen möchten, werden mit Meistepflicht schikaniert, ein Gesetz das noch aus der Nazizeit stammt...GEHTS EIGENDLICH NOCH ??
Wenn man sich einmal den Spaß macht, beispielsweise durch die protzig grossen Räumlichkeiten der HWK Erfurt zu gehen, dort auf gähnende Leere stößt,dann fragt man sich wo sich all die Angestellten eigendlich verstecken...?!
Die Handwerkskammer tut meiner Erfahrung nach gar nichts für die Unternehmen ausser sie zu schikanieren und ihnen mit unangemessen hohen Beiträgen zu schaden, die mit nichts zu rechtfertigen sind !
Warum wird das alles einfach so hingenommen ? Die "Beamten" die sich ihren Hintern in solchen Schweineställen breit sitzen und ihr Ego damit streicheln einen angeblich wichtigen Posten zu haben sollten sich was schämen !!

Zwangsmitgliedschaft

Das ist alles vollkommen richtig. Aber solange sich die Handwerker nicht zusammenschließen und gemeinsam etwas gegen die Handwerkskammer unternehmen, wird es bei der Zwangsmitgliedschaft bleiben. Wäre die Mitgliedschaft freiwillig, müsste die Handwerkskammer auch etwas für ihre Mitglieder tun um sie zu halten. Das brauchen sie durch den Zwang natürlich nicht.

Zwangsmitgliedschaft bei Betreiben einer Photovoltaikanlage

Wir betreiben eine PV von 30KWP
Aufgrund der abführenden Gewerbesteuer hat die I H K eine Mitgliedschaft angefordert. Ist das rechtlich korrekt? Haben andere Betreiber einer P V auch solche Anträge bekommen

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