Kooperation: Vorteile und Voraussetzungen für den Erfolg

Wann und wie die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen Sinn macht

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Stand: 24. Mai 2013

Eine Kooperation bietet für Selbstständige und Unternehmen im Normalfall deutlich mehr Vor- als Nachteile - wenn sie richtig geplant und realisiert werden. Dabei kann der Kunde ebenso profitieren wie die kooperierenden Betriebe. Diese Übersicht verrät Ihnen, was eine Kooperation erfolgreich macht – und wann das Kooperieren keinen Sinn macht.

Der Reiz der Kooperation

Kooperationen sind im Trend; diese Form der Zusammenarbeit hat sich in der Vergangenheit stark verbreitet. Und das, obwohl die Unternehmensinhaber dabei oft einen Teil ihrer unternehmerischen Entscheidungsfreiheit aufgeben müssen.

Ein Grund für die ständig wachsende Zahl der Kooperationen ist die allgemeine Entwicklung hin zu „Alles aus einer Hand“. Die Kunden wollen — insbesondere bei branchenübergreifenden Arbeiten — mehr und mehr nur einen Ansprechpartner, der für den gesamten Auftrag verantwortlich ist. Diese Entwicklung ist ja auch aus verschiedenen Gründen verständlich..

  1. Wenn einzeln arbeitende Gewerke im Falle einer Reklamation die Schuld für eine fehlerhafte Ausführung immer weit von sich weisen und die Ursache stets den anderen beteiligten Firmen zuweisen, sitzt der Kunde im Fall einer Reklamation „zwischen den Stühlen“.

  2. Die Abwicklung des Gesamtauftrages wird für den Kunden wesentlich leichter, wenn er nur einen Ansprechpartner hat.

  3. Der „Generalunternehmer“ übernimmt nicht nur die Verantwortung für die sachliche und fachliche Ausführung, er verfügt im Normalfall auch über ein wesentlich mehr Know-how als der Auftraggeber und kann somit die einzelnen Teilarbeiten kompetenter bewerten.

  4. Der Generalunternehmer ist für die Koordination der einzelnen Arbeiten verantwortlich und kann oft den Arbeitsablauf beschleunigen. Der Auftraggeber hat einen deutlichen Zeitgewinn, weil er nicht (permanent) die einzelnen Arbeiten überwachen muss, denn auch das ist die Aufgabe des Generalunternehmers.

  5. Der Generalunternehmer kennt das Qualitäts- und Preisniveau der infrage kommenden Firmen bzw. Partnerunternehmen und kann die Angebote zu den einzelnen Teilarbeiten besser beurteilen.

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Über den Autor:

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Hans-Jürgen Borchardt ist seit 1967 selbstständiger Marketingberater. Er berät mittelständische Unternehmen, vorwiegend im Handel und Handwerk in Deutschland, Schweiz und den Niederlanden. Seit über ...

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