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Haben Sie das Zeug zum Unternehmer?

Schritt 1: Warum Sie so sind, wie Sie sind

Warum Sie handeln - Ihre Motivation

Dinge werden getan, weil ihnen eine Motivation zu Grunde liegt.

  • Sie greifen nach dem Glas Wasser (Tee, Kaffee, Alkohol, etc.), weil Sie Durst haben.

Sie haben also einen inneren Reiz wahrgenommen, der Sie zu der Entscheidung geführt hat, ein Glas Wasser zu trinken. Es gibt aber noch andere Gründe:

  • Sie könnten sich in einem Gespräch unsicher fühlen und retten sich in einen langen Schluck Wasser.

  • Sie machen es den anderen in der Gesprächsrunde nach, da diese auch gerade an ihrem Glas nippen.

  • Auch könnten Sie der Aufforderung Ihres Gegenübers folgen, der Ihnen gerade einen neuen Longdrink gemixt hat und Sie nun auffordert, doch mal einen Schluck zu probieren. Da Sie ihn nicht enttäuschen wollen, trinken Sie, obwohl Ihnen gar nicht danach ist.

Es gibt viele Gründe (Reize) und daraus entstehende Entscheidungen, warum Sie Dinge tun. Nicht immer sind Ihnen diese Gründe auch bewusst. Wenn wir bei unserem Beispiel bleiben, so könnten Sie sich am nächsten Tag fragen, warum Sie dieses scheußliche Getränk zu sich genommen haben, vielleicht sogar zwei oder drei Gläser. Die Erklärung wäre dann: Sie wollten nicht unhöflich sein und hatten Angst davor, in Ungunst zu fallen. Also haben Sie in den sauren Apfel gebissen.

Die "ehrlichste" Entscheidung ist sicher die, dass Sie sich durstig gefühlt hatten und deshalb entschieden haben, ein Glas Wasser zu trinken. Oder aber Sie hatten Lust, etwas angeheitert zu sein und haben deshalb drei Longdrinks zu sich genommen. Lassen Sie uns dies eine "innere Motivation" nennen. Sie haben für sich entscheiden, dass Sie dies jetzt so tun wollen.

Die anderen Motivationen zielten darauf ab, anderen einen Gefallen zu tun, indem Sie mittrinken bzw. deren Getränk probieren, obwohl Sie unter Umständen gar nicht wollten. Die nenne ich "äußere Motivation" (obwohl die schlussendliche Entscheidung - und das ist wichtig - immer von IHNEN kommt!).

Motivation ist etwas eigennütziges, und zwar im besten Sinne. Sie bezeichnet die Befriedigung Ihrer Bedürfnisse. Bonus-Zahlungen in Unternehmen sprechen diesen Mechanismus z.B. direkt an.

Fazit: Sie tun Dinge, weil Sie sich einen Vorteil davon erhoffen.

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Über den Autor:

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Joachim Letschert ist freiberuflicher psychotherapeutischer Heilpraktiker und Berater in Sachen Entwicklung von Menschen und Systemen. Er berät Einzelpersonen sowie Start-Ups und etablierte Unternehme ...

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