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Mit einem Content-Management-System (CMS), das den Grundsätzen der Suchmaschinenoptimierung nicht Rechnung trägt, können Webprojekte keinen Erfolg haben. Deshalb stellen wir Ihnen einige Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung ("SEO") vor, die als Funktionalität Bestandteil eines CMS sein sollten und auf die Sie bei der Auswahl oder auch der Programmierung eines Content-Management-Systems auf jeden Fall achten sollten.

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Hallo Herr Dierks,

„Erzeugt denn nicht jedes Blättern durch alle Seiten in allen Kategorien und Archiven DC?“ Das liegt daran, dass es oft nur für Seite 1 zwei URLs gibt. Zum Beispiel

/produkte/ und /produkte/?seite=1

Auf /produkte/?seite=2 kommt man aber nur durch die eine URL. Das ist im Prinzip ein uraltes Problem. Ich sehe es aber immer wieder bei meinen Analysen und auch sonst.

Ob Sie „BEIDES per noindex, follow auszuschließen“ kommt eben darauf an, ob auf diesen Seiten einzigartige Inhalte liegen. Aus Daumenregeln kann man festlegen: Biete der Suchmaschine nur Seiten mit einzigartigen Inhalte zum Indizieren an. Alles andere auf noindex, follow setzen. Wie man es letztendlich macht kommt immer darauf an. Die Fälle, die ich oben anspreche, sind eher Standardfälle, die unbedarfte vor Fehlern schützen könnten. Vergleichbar mit: Wenn Sie Kopfschmerzen haben, dann könnten Sie es mit einer Kopfschmerztablette versuchen. Die hilft in den meisten Fällen, aber nicht immer ;-)

PS: Vielen Dank für Ihre großzügige Bewertung :-)

Viele Grüße
Sasa Ebach von der www.Linkaufbau-Agentur.de

Hallo Herr Ebach,
ein weiterer, recht ausführlicher und doch verständlich bleibender Artikel, über den man bei Google immer wieder stolpert (vielleicht sollte ich mich auch bei akademie.de anmelden...).

Zwei Fragen bleiben bei mir aber dennoch offen, vielleicht können Sie mich dazu erhellen.

Ich vestehe nicht, inwiefern sich das "Seite1-DC-Problem" nur auf Seite 1 beschränkt. Erzeugt denn nicht jedes Blättern durch alle Seiten in allen Kategorien und Archiven DC?

Bei der Frage von DC durch Kategorien UND Tags möchte ich gerne beides indiziert beibehalten (sich ergänzend). Dazu gibt es (bei z.B. seoblogger.de, z.Z. nicht erreichbar) auch die Gegen-Auffassung, BEIDES per noindex, follow auszuschließen und alles auf die Artikelseite zu fokussieren, die gut ranken soll. Aber wenn gemäß meiner Strategie die Kategorien und Tags im Index bleiben, erleidet die Artikelseite dadurch doch auch keine "Verluste", sprich, bekommt den internen PR/Keyword ect.!? Klar muss man den DC dann irgendwie ausschließen, aber ich sehe keinerlei "Fokussierungsnachteile" für die Artikelseite (bzw. Vorteile durch beiseitiges noindex). Übersehe ich da was?
Wäre ein Fokussieren nicht eher in der Weise sinnvoll, dass man in WP die Kats gleichzeitig als Tags kennzeichnet (soll möglich sein)? Dann hätte man keinen DC und konzentriert das Ranking-Potential von Kategorie und Tag in solchen "Kat-Tags". Und zusätzlich gelegentlich ein paar normale, reine Tags. Habe das bisher nirgends gelesen, aber selbst nachdenken schadet ja auch nicht.

Grüße,

Martin Dierks

Lieber Anonym,

ja, Hauptsache ist, dass es immer die gleiche URL ist.

Im Kurs steht nicht nofollow für Kategorieseiten, sondern noindex, follow. Aber es kommt halt auch auf den Inhalt der Kategorieseiten an.

Warum kann es schlimm sein, wenn es zu viele Seiten mit URLs auf einer Website gibt. Google indiziert ja nicht automatisch alle Unterseiten. Sondern nur einen Teil, der durch Domainpopularität und andere Faktoren bestimmt wird. Ein Gedankenexperiment. Ihr Blog hat 100 gute, einzigartige Artikel und 1 Mio Seiten ohne einzigartigen Inhalt, die auf diese 100 Artikel verlinken. Würde Sie nicht denken, dass ein Problem ist? 1 Mio ist absichtlich übertrieben. Trotzdem stellt sich dadurch die Frage: Wo ist denn nun die Grenze? Nur weil es auf einen Artikel "zwei" interne Links gibt, heißt das nicht, dass es schlechter gerankt wird, als wenn es "drei" interne Links gäbe. Ultimativ hängt es aber von der externen Verlinkung ab. Wenn Sie es schaffen auf jede dieser 1 Mio. Navigationsseiten Links aufzubauen, dann funktioniert sogar das ;)

Ich hoffe ich konnte die Situation für Sie ein wenig aufklären.

Viele Grüße
Sasa Ebach

Danke für die Info. Ich habe aber noch nicht verstanden, warum
es ein Problem ist, wenn der Google-Bot über mehrere Weg zu einer Seite findet.
Hauptsache ist doch nur, dass es dann immer die gleiche URL ist?

Insofern fand ich den Hinweis, dass man nofollow für die Kategorieseiten
angeben soll, verwirrend. Das sollte man tun, wenn man auch eine andere
Form der Navigation wie Tagging verwendet. Ist es denn schlimm, wenn es
mehrere URLs zum Inhalt auf der Seite gibt, wenn dieser Inhalt die
gleiche URL verwendet?

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