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Missbrauch offener W-LAN-Netze

Wer haftet für Urheberrechtsverstöße?

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Stand: 18. Februar 2011 (aktualisiert)

Haftungsumfang

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Was bedeutet das alles?

In erster Linie ist jeder W-LAN-Betreiber verpflichtet, sein Netz zu schützen und damit einen Missbrauch durch unbefugte Dritte von vornherein zu verhindern. In Gerichtsentscheidungen wird von der Unterlassungspflicht des Anschlussinhabers gesprochen, einen ungeschützten WLAN-Zugang zu unterhalten.

Die Unterlassungspflicht des W-LAN-Betreibers besteht unabhängig davon, ob er schuldhaft (vorsätzlich oder fahrlässig) gehandelt hat. Genau deshalb nahmen die Gerichte auch stets eine Unterlassungspflicht an, obwohl die Anschlussinhaber in der Mehrzahl der Fälle gar nichts vom Missbrauch ihres Anschlusses durch unbefugte Dritte wussten.

Kommt es zu einer Abmahnung des Anschlussinhabers durch den Urheber, kann der WLAN-Betreiber neben einem Schutz des WLAN-Zuganges der Unterlassungsverpflichtung nur durch die Abgabe einer sog. strafbewehrten Unterlassungserklärung nachkommen. Verweigert der WLAN-Betreiber diese Erklärung, wird der Urheber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung stellen (vorläufige Regelung) und ggf. nachfolgend im Hauptsacheverfahren (endgültige Regelung) klagen. Die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten erreichen dabei schnell 10.000 Euro. Diese Konsequenzen hat der BGH in seiner aktuellen Entscheidung bestätigt.

Theoretisch ist ein Anschlussinhaber, der einen ungeschützten W-LAN-Zugang betreibt, auch noch auskunfts- und schadensersatzpflichtig. De facto hatten die Gerichte darüber bisher nicht zu entscheiden, weil verklagte WLAN-Betreiber die einstweiligen Verfügungen (vorläufige Regelung) meist durch Abgabe einer sog. Abschlusserklärung als endgültige Regelung akzeptierten. In diesem einstweiligen Verfügungsverfahren als Verfahren zur vorläufiger Regelung der Angelegenheit kann aber noch kein Schadensersatz gefordert werden. Zudem wird es in dieser Richtung noch keine Entscheidungen der Gerichte geben haben, weil die Darlegungs- und Beweislast für ein Verschulden des Anschlussinhabers beim Kläger liegt. Mit anderen Worten: Beim Schadensersatz wäre die Tatsache von Bedeutung, dass die Anschlussinhaber nichts vom Missbrauch ihres Anschlusses durch unbefugte Dritte wussten.

Diese Konsequenzen hat der BGH in seiner aktuellen Entscheidung sogar für den Fall ausdrücklich abgelehnt, dass der W-LAN-Anschluss nicht geschützt ist.

Darüber hinaus wird von Urhebern oder Nutzungsberechtigten regelmäßig die Erstattung von Rechtsanwaltskosten für die außergerichtliche Abmahnung vom Inhaber des W-LAN-Anschlusses gefordert. Trotz der Einführung des § 97a Abs. 2 UrhG mit einer Begrenzung der Kosten für die außergerichtliche Abmahnung durch einen Rechtsanwalt bei Urheberrechtsverletzungen auf 100 Euro sind meistens mehrere einhundert Euro von dem die Abmahnung durchführenden Rechtsanwalt verlangt worden. Dabei ist vor allem bei Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing argumentiert worden, dass die bezeichnete Verletzung nicht nur unerheblich sei, wie es der Wortlaut des § 97a Abs. 2 UrhG vorgibt. Schließlich haben unzählige Internetuser bei einem Angebot von Musik- oder Filmtiteln über Peer-to-Peer-Netzwerke die Möglichkeit, den illegal hochgeladenen Titel herunterzuladen, wodurch dem Urheber oder Nutzungsberechtigten ein sehr hoher Schaden entstehe.

Dieser Argumentation hat der BGH in der aktuellen Entscheidung zu Gunsten der Anschlussinhaber die Basis entzogen. Das bezeichnete Gericht hat klar vorgegeben, dass es in diesen Fällen bei der Begrenzung der Kosten für die außergerichtliche Abmahnung durch einen Rechtsanwalt bei Urheberrechtsverletzungen auf 100 Euro bleibt.

Sowohl die von Ihnen abgegebene, strafbewehrte Unterlassungserklärung als auch das Urteil eines Gerichtes gelten 30 Jahre. Sollte Sie während dieser Zeitspanne nochmals den gleichen Fehler begehen, kann die Angelegenheit richtig teuer werden. Schließlich schulden Sie etwa bei der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung die Vertragsstrafe, die häufig selbst bei unbezifferten Unterlassungserklärungen mit mehreren 1.000 Euro für jeden Fall der Zuwiderhandlung angenommen wird.

Auch Geschäftsleute und Firmen betroffen

Diese Thematik betrifft nicht nur private Verbraucher, sondern Geschäftsleute gleichermaßen. Vor allem Hotels oder Betreiber sog. Hot Spots, wie die Deutsche Bahn AG oder Kneipen und Cafés in Großstädten, bieten ihren Kunden als besonderen Service häufig Zugang über einen WLAN-Anschluss. Im Fall eines Missbrauchs durch unbefugte Dritte haften sie gleichermaßen wie private Verbraucher.

In diesem Zusammenhang hat das LG Frankfurt/Main (LG Frankfurt a.M., Urteil v. 18.08.2010, Akz. 2-6 S 19/09) entschieden, dass ein Hotelier nicht für die Urheberrechtsverletzungen seiner Gäste haftet, die seinen W-LAN Anschluss zu Zwecken des sog. Filesharings missbrauchen, wenn der Anschluss gesichert ist und der Hotelier seine Gäste bei der Eröffnung des Zuganges auf die Notwendigkeit der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften hingewiesen hat.

Zur Absicherung des Hoteliers erscheint es sogar empfehlenswert, wenn dieser sich die Belehrung des Gastes bei der Mitteilung der Zugangsdaten kurz schriftlich bestätigen lässt.

Die zitierte Entscheidung des LG Frankfurt/Main ist aber auch in einer weiteren Hinsicht bemerkenswert: Das Gericht hat dem Hotelier nämlich einen Schadensersatzanspruch zuerkannt, weil die unberechtigte Abmahnung einen Eingriff in seinen eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb darstellte. Er konnte deshalb vom Abmahnenden die Kosten für seinen Rechtsanwalt zurückverlangen.

Aus meiner Sicht wird dieses Urteil jedoch nur bedingt Rechtssicherheit für Hoteliers und andere Betreiber von sog. Hot Spots bringen, denn eine obergerichtliche Entscheidung zu dieser Thematik steht immer noch aus.

Darüber hinaus sollten Arbeitgeber, die ihren Arbeitnehmern die Nutzung des Internets gestatten, klar und eindeutig im Rahmen einer Belehrung vorgeben, was die Arbeitnehmer dürfen und was nicht. Diese Belehrung sollte nach Möglichkeit vom Arbeitgeber protokolliert und vom Arbeitnehmer unterschrieben werden. In diesem Zusammenhang sollten vom Arbeitgeber Uploads (= Hochladen von Dateien) oder/und Downloads (= Herunterladen von Dateien) von Dateien strengstens untersagt werden, soweit etwa Downloads nicht ausschließlich zum Update vorhandener Standardsoftware zwingend notwendig sind.

Fazit

Wer ein WLAN-Netz betreibt, sollte in jedem Fall Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Zumindest eine WPA-Verschlüsselung dürfte einen Anschlussinhaber vor der Haftung beim Missbrauch seines Anschlusses durch unberechtigte Dritte schützen.

Unabhängig von der Haftungsfrage: Um einen Zugriff Dritter auf die Daten tatsächlich ausschließen zu können, sollten sensible Daten nur per LAN-Verbindung versendet werden.

Zitierte Urteile

(1) OLG Düsseldorf Beschl. v. 27.12.2007, Akz. I-20 W 157/07; LG Düsseldorf Urt. v. 16.07.2008 , Akz. 12 O 195/08; LG Düsseldorf, Urt. v. 16.07.2008, Akz. 12 O 232/08; LG Frankfurt/M. Urt. v. 22.02.2007, Akz.: 2-3 O 771/06; LG Mannheim Beschl. v. 25.01.2007, Akz. 7 O 65/06; LG Hamburg Urt. v. 26.06.2006, Akz.: 308 O 407/06

(2) LG Frankfurt/M. Urt. v. 22.02.2007, Akz.: 2-3 O 771/06

(3) BGH Urt. v. 12.05.2010, Akz. I ZR 121/ 08.

(4) LG Mannheim Beschl. v. 25.01.2007, Akz. 7 O 65/06; LG Frankfurt/M. Urt. v. 22.02.2007, Akz.: 2-3 O 771/06

(5) OLG Frankfurt/M. Urt. v. 01.07.2008, Akz. 11 U 52/07

(6) LG Frankfurt/Main, Urteil v. 18.08.2010, Akz. 2-6 S 19/09



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Auch zu unseren Zeiten war dieses Land schon ein Rechtsstaat. Es ist deshalb auch ganz in unserem Sinne, wenn ein schwerkrimineller Dieb eines Dutzends Eier die Kosten für eine Hühnerfarm aufgebrummt bekommt und zahlreichen Juristen Lohn und somit Brot gibt. Besagte Eier hätten ja schließlich bebrütet werden können, die dann gelegten Eier der neuen Hennen wieder usw. usf. ... Danke, Deutschland!

Es grüßen ergebenst

Roland Freisler sowie Hilde Benjamin

Guten Tag,

es gibt online Berichte zu Urteilen, wonach auch der private Betreiber eines WLAN haftbar gemacht wird, wenn er es unterlässt, die aktuellste Verschlüsselungstechnik seines Routers zu aktivieren. WPA reicht also nicht, wenn das Gerät (mit Firmware-Update) WPA2 unterstützt.

Kürzlich ist berichtet worden, dass ein Otto-Normal-Verbraucher bei einem großen Anbieter eine leistungsfähige "Cloud" (Rechnerverbund) für wenige Euro und für lediglich ein paar Stunden gemietet und damit ein WLAN-Passwort geknackt hat.
Es ist also durchaus ratsam, die aktuellste Verschlüsselungstechnik und ein möglichst langes wie kryptisches Passwort zu nutzen, welches nicht im Lexikon zu finden ist.

Zum anderen stellt sich die Frage, wie man im Zweifelsfall beweisen will, ob man zum Zeitpunkt des Übergriffs die entsprechenden Einstellungen vorgenommen hatte. Hier bietet bspw. der bekannte Hersteller der Fritz!-Produkte eine Option zur regelmäßigen automatischen Versendung der Einstellungsübersicht an ein frei wählbares E-Mail-Konto an (Push Service). Diese Mails lassen sich einfach archivieren und stellen vor Gericht einen Beleg dar.

Solche Hersteller verkaufen ihre Produkte übrigens nicht mit voreingestellten 0000-Passwörtern. Hier sind bereits - mehr als 8-stellige – schwer zu knackende Passwörter eingerichtet, das WLAN lässt sich auf bestimmte Geräte beschränken per MAC-Adressen-Eintrag und die Ausstrahlung des WLAN-Namens (SSID) lässt sich ebenso wie die Kommunikation der WLAN-Teilnehmer untereinander unterdrücken. Unsichere Verschlüsselungstechniken werden per Voreinstellung erst gar nicht zugelassen. Man muss die Möglichkeit bspw. die vergleichsweise leichte WEP-Verschlüsselung nutzen zu können erst in den Sicherheitseinstellungen aktivieren.

Im Übrigen wirken diese Router durch Beschränkung auf wenige Ports wie Firewalls und sind somit sicherer als die standardmäßigen Firewall-Einstellungen von so manchem Betriebssystem.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Neelmeyer

hallo Herr Langner,

offenbar wird das Urteil bereits von den Kollegen umgesetzt: http://bit.ly/bZDTZe

mfG
Bredowsky

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich kann an dieser Stelle zunächst nur wiederholen, dass die Verschlüsselung des W-LAN Anschlusses und das Vorhandensein eines aktuellen Virenprogramms entscheidend sind, wenn Sie die Urheberrechtsverletzung nicht selbst begangen haben.
Wenn die Zugangsdaten durch einen Einbruch (=Entwenden des Rechners/=Notieren des Verschlüsselungscodes) von Dritten erlangt worden sind, dann wird womöglich die Frage von Bedeutung sein, ob Sie die Verschlüsselung des W-LAN Anschlusses nach dem Einbruch nicht hätten ändern müssen. Schließlich hätten Sie durch diese Maßnahme zumindest dieser Missbrauchsqefahr begegnen können.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Langner
-Rechtsanwalt-

Guten Tag,

ich habe auch einen Brief bekommen, zwecks torrent.

Ich habe soetwas nicht auf meinem PC installiert,
aber vor einem halben Jahr wurde bei mir eingebrochen, vielleicht
haben die Täter meine Zugangsdaten kopiert oder gar den WLAN VERSCHL. Code

muss ich zahlen?

Der Einbruch wurde damals bei der Polizei angezeigt...

Sehr geehrte Dame und sehr geehrter Herr,

wir sind uns sicher darüber einig, dass es zumindest für den Normalverbraucher keine einhundertprozentige Sicherheit im Internet gibt. Die Gerichte fordern deshalb zur Abwehr von Ansprüchen Dritter auch nur, dass Ihr W-LAN Netz verschlüsselt ist und Sie über ein aktuellens Standardvirenprogramm verfügen. Wenn Sie diese Tatsachen darlegen und beweisen können, dann wird der Missbrauch Ihres Anschlusses durch unbefugte Dritte und eine nachfolgende Abmahnung im Regelfall für Sie auch keine Folgen haben.
Diese Ausführungen gelten für die "Installation" eines Trojaners auf Ihrem Rechner gleichermaßen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Langner
-Rechtsanwalt-

Ich habe mich, nachdem ich eine Abmahnung bekommen habe, bei der Telekom erkundigt. Es ist neben eines Hacks des Routers auch möglich, dass die Zugangsdaten zum DSL-Anschluß gehackt wurden und ein Dritter von einem x-beliebigen Anschluß in Deutschland mit meinen Daten ins Internet gegangen ist. Da bei uns eine Einwahl, trotz Flatrate, in das Internet nur bei Bedarf erfolgt ist, hatte ich keine Möglichkeit, dies zu bemerken. Einwahleinzelnachweise werden von der Telekom nicht zur Verfügung gestellt. Die Daten können dabei durch einen Trojaner von meinem Rechner ausgelesen worden sein. Wie kann ich sowas für die Zukunft verhindern, vor allem, wie kann man sowas beweisen?

Sehr geehrter Herr Langner,

mir als Laie kommen mehrere WLAN-Sicherungsmaßnahmen in den Sinn

- WLAN-Netze dürften ihren Namen nicht ausstrahlen
- der Netzwerkschlüssel müsste ständig wechseln
- IP-Adressen identifizieren den Betreiber, MAC-Adressen den Nutzer eines Netzes
WLAN-Geräte dürften nur über registrierte MAC-Adressen aufs Internet zugreifen
- ein WLAN darf nur dann aktiv sein, wenn es vom Betreiber genutzt nutzt
- Benutzerkonten sichern, dass es sich beim Nutzer um den Betreiber handelt
- usw.

Aber auch Passwörter und Schlüssel sind nur so sicher wie die Verschwiegenheit der Besitzer bzw. unsicher wie die Rechenleistung der Hackercomputer und das alles ist nicht realisierbar im öffentlichen WLAN (Hot Spots).

Die von Ihnen erwähnten Cafés bieten Hot Spots nicht zum Missbrauch an, sondern als Service zur Aufwertung Ihres Gewerbes.
Das Anbieten einer Internetzugriffsmöglichkeit wird mit einem hierüber begangenen Regelverstoß gleichgesetzt, den der Anbieter nicht begangen hat, sondern der Nutzer, und zu dem der Anbieter auch nicht dadurch aufruft, dass er ein Café mit Internetanschluss betreibt. Haften auch die Internetzugangsprovider 1&1 oder Arcor oder tiscali etc.?

Ein Fernsehsender haftet nicht für Eltern, welche ihre Kinder das Falsche sehen lassen, nur weil er unverschlüsselt ausstrahlt. Eltern haften auch dann nicht, wenn sie im Fernseher oder Computer kein Benutzerkonto bzw. keinen Kinderschutz einrichten.
Wenn Kinderpornos herunter geladen werden, so ist doch nicht der Zugang zum Internet das rechtliche Problem, sondern ausschließlich der Datenbestand auf zwei einzelnen Rechnern: dem Server (Pornoanbieter) und dem Client (Pornonutzer).
Wenn Volksverhetzung in Foren betrieben wird, sind dann der Forumbetreiber und der Betreiber des Hot-Spot-Cafés die Autoren oder ist das der Volksverhetzer?

Selbst Zaunlatten lassen sich zum Verprügeln missbrauchen und dennoch werden nicht alle Zäune eingezäunt. Vielmehr sind doch die fraglichen oder profitträchtigen Möglichkeiten, welche im Internet angeboten werden, nicht ohne Identifizierung anzubieten und die tatsächlichen Täter zu ermitteln. Noch wird offenbar ein Sündenbock gesucht für manches Unaufgeklärte.

Kann die Gastronomie sich vor der Haftung pauschal schützen/versichern oder muss man damit rechnen, dass die Bereicherung "Hot Spot" bald wieder aus dem gesellschaftlichen Leben verschwindet, weil Recht an der Realität vorbei gesprochen wird?

Mit freundlichen Grüßen
Peter Neelmeyer

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Über den Autor:

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Rechtsanwalt Oliver Langner ist Fachanwalt für Steuerrecht und Partner der in Düsseldorf und Köln ansässigen Rechtsanwalts- und Steuerberaterkanzlei Langner & Hündgen "www.Juraco.de". Parallel leite ...

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