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Im Geschäftsleben Mensch bleiben

Selbstständig sein und dabei Mensch bleiben schließen sich keineswegs aus

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Stand: 9. September 2013 (aktualisiert)

Dass es immer nur und zu allererst um die Gewinnmaximierung gehen soll, verleidet vielen Menschen das Geschäftsleben. Aus Angst davor, von Kunden und Konkurrenten über den Tisch gezogen zu werden, trauen sie sich die Selbstständigkeit gar nicht erst zu. Oder sie unterwerfen sich kritiklos dem vermeintlichen Zwang zu Rücksichtslosigkeit, Misstrauen und Konfrontation. Schade eigentlich, findet Robert Chromow. Denn Gewinnstreben und moralische Integrität sind keineswegs unüberbrückbare Gegensätze.

Ich gestehe, ich bin nicht wirklich Business-kompatibel. Daran ändern auch kaufmännische Ausbildung, Studium und jahrelange Arbeit als Wirtschaftsautor nichts. Rücksichtsloses Profitstreben liegt mir schon deshalb fern, weil ich christlich und gewerkschaftlich sozialisiert, ausgesprochen harmoniebedürftig und obendrein risikoscheu bin. Darüber hinaus fehlt mir jeder Ehrgeiz in Sachen Vermögensaufbau und die schillernde Konsumwelt schreckt mich längst mehr ab, als dass mich ihre Verlockungen reizen. Kurz gesagt: "Weniger ist mehr".

Professionalisierung zu Lasten der Menschlichkeit?

Trotz dieses Credos bin ich seit fast zwanzig Jahren selbstständig und versuche, die Balance zwischen notwendiger geschäftlicher "Härte" sowie privaten moralischen Wertmaßstäben und Idealen im Alltag zu bewältigen. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich als "Schaf unter Wölfen" wahrlich nicht allein dastehe: Mit manchen Kollegen lassen sich geschäftliche Themen ebenso gut besprechen wie philosophische und spirituelle!

Und: Fairness ist machbar! Offenheit, Anstand und Redlichkeit zahlen sich unterm Strich sogar aus. Viele Geschäftspartner wissen...

  • Aufrichtigkeit und Verlässlichkeit,

  • Verständnis und Rücksichtnahme,

  • Einfachheit und Bescheidenheit,

... durchaus zu schätzen. Anders als ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit befürchtete, werden altmodische humanistische Werte nicht automatisch als Ausdruck von Naivität und Unprofessionalität wahrgenommen. Im Gegenteil: Wer sich diese Tugenden leisten kann und glaubwürdig praktiziert, nimmt seine Geschäftspartner für sich ein.

Business-Zoff? Fehlanzeige!

Um ehrlich zu sein: Richtig zu leiden hatte ich in all den Jahren auch noch nicht. Ich wurde weder von Kunden noch Lieferanten über den Tisch gezogen, kein einziges Mal verklagt, musste nur selten um die Bezahlung von Außenständen fürchten und Ärger mit dem Finanzamt hatte ich bislang auch noch nicht. Eine ziemlich anstrengende Zeit, das schon - im Rückblick aber alles andere als dramatisch oder gefährlich.

Selbstständig statt Unternehmer?

Vergleichsweise einfach gemacht habe ich mir die Sache obendrein dadurch, dass ich durchgängig als Solo-Selbstständiger gearbeitet, also immer auf den Einsatz von Mitarbeitern verzichtet habe. Freiberufler und gewerbliche Einzelkämpfer, die ausschließlich ihre eigene Arbeitskraft vermarkten, unterliegen einem deutlich geringeren Handlungsdruck:

Sie umgehen von vornherein ein Konfliktpotenzial, das viele wertebewusste Unternehmer vor schwierige Entscheidungen stellt. Denken Sie nur Fälle wie diese:

  • Während einer Auftragsflaute könnten Kündigungen durch Übernahme moralisch oder ökologisch zweifelhafter Aufträge verhindert werden.

  • Einem fleißigen, aber überforderten Mitarbeiter müsste im Interesse der übrigen Belegschaft gekündigt werden.

Um der Wahrheit genüge zu tun, ist meine geschäftliche Unbekümmertheit also zum Teil darauf zurückzuführen, dass ich weder Personalverantwortung trage noch gefährliche oder besonders komplexe Produkte und Dienstleistungen anbiete.

Als Weichei in der Wirtschaft

Bloß mit weiser Selbstbescheidung ist es aber längst nicht getan: "Gut-Menschen" und andere vorsichtige Zeitgenossen neigen dazu, sich außerhalb ihrer Privatbiotope als aussterbende Spezies in einer vermeintlich bedrohlichen Geschäftsumwelt zu betrachten. Ihr Selbsterhaltungstrieb führt dann dazu, dass sie sich ständig im Alarmzustand befinden und deshalb zum Beispiel ...

  • Geschäftspartnern und Ämtern grundsätzlich mit Misstrauen begegnen,

  • versuchen, möglichst jede Aktivität rechtlich wasserdicht zu machen,

  • sehr förmlich kommunizieren und korrespondieren,

  • unverhältnismäßig großen Aufwand betreiben und ständig versuchen, 150-prozentige Arbeitsergebnisse zu produzieren,

  • Widerstände und Gefahren überbewerten

  • attraktive Herausforderungen sicherheitshalber ablehnen oder

  • sich den geschäftlichen Gepflogenheiten bis zur Unkenntlichkeit unterwerfen - angefangen bei der Gestaltung von Geschäftspapieren und Anzeigen über die Kleiderordnung bis hin zur Wahl vermeintlich passender Gesprächsthemen.

Wundert es Sie da, dass Geschäfts-Chancen vertan und Gewinnpotenziale nicht ausgeschöpft werden? Ich selbst tappe übrigens manchmal immer noch in diese Falle: Weil ich mich in Schlips und Kragen beim seichten Business-Smalltalk ausgesprochen unwohl fühle, ziehe ich die Abgeschiedenheit meines Büros und die elektronischen Kommunikationskanäle dem fruchtbaren Networking von Angesicht zu Angesicht vor. Schließlich will ich mich ja nicht "verbiegen" ...

Dabei hindert mich doch niemand daran, in Jeans und Pullover bei Veranstaltungen, Versammlungen, Messen und Meetings aufzutreten und dort "wahrhaft authentisch" zu kommunizieren". Ich bin bei solchen Anlässen auch noch nie gezwungen worden, schlagfertige Stegreif-Reden zu halten oder intelligente Statements abzusondern. Im Gegenteil: Interessierte und aufmerksame Zuhörer genießen erfahrungsgemäß große Wertschätzung und gehen überdies bereicherter nach Hause als pausenlos redende Selbstdarsteller. Und wenn die sich richtig im Ton vergreifen, zwingt mich auch niemand, mit meiner Meinung hinterm Berg zu halten.

Individualität statt Austauschbarkeit

Oder nehmen wir den weit verbreiteten Selbstdarstellungs-Plural ("Wir über uns") auf Internet-Seiten von Solo-Selbstständigen: Während der ersten Jahre habe ich meinem Ein-Personen-Projektbüro ungewollt den Anstrich eines Unternehmens gegeben, in dem mehrere Mitarbeiter ein "breites Dienstleistungsspektrum" anbieten.

Hintergrund der zwar freiwilligen, aber völlig ungewollten Hochstapelei war die Vermutung, dass das "so üblich ist", dass Einzelkämpfer geringeres Ansehen genießen als "richtige" Unternehmen und dass "Ich-Botschaften" als allzu privat wahrgenommen werden. Auch hier ist genau das Gegenteil der Fall: Als Autor und Berater bin ich bestens beraten, meine persönliche Kompetenz, Unverwechselbarkeit und - falls gewünscht - Vielseitigkeit zu betonen und nach Möglichkeit unter Beweis zu stellen!

Nächstes Beispiel: Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich manchen Gedanken darauf ver(sch)wendet, wie ich Geschäftskunden die Tatsache verständlich machen kann, dass ich zu Hause arbeite. Noch dazu in einem Heimbüro, in dem gelegentlich Kinderlärm zu hören ist (schließlich war die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einer der Gründe für meinen Wechsel in die Selbstständigkeit).

Erst als mir der persönlich gänzlich unbekannte Geschäftsführer einer erfolgreichen Werbeagentur beim Telefonat stolz von seinen unüberhörbaren Vaterfreuden und der anstehenden Teilzeit-Familienpause berichtete, schwante mir, dass meine eigenen Prioritätensetzungen und Erfolgskriterien nicht völlig inkompatibel mit dem Geschäftsleben sein können.

Erfolg jenseits von Ruhm und Reichtum

Gewinn, und zwar möglichst viel davon, gilt landläufig als das entscheidende Erfolgskriterium für beruflichen und vor allem unternehmerischen Erfolg. Dabei ist zumindest die Gewinnmaximierung betriebswirtschaftlich keineswegs erstrebenswert: Wenn sie aufgrund anonymer Beteiligungsverhältnissen (Stichwort "Shareholder Value") doch praktiziert und noch dazu kurzfristig auf die Spitze getrieben wird, gerät ein Unternehmen sogar leicht in Schieflage.

Als Ziel privatwirtschaftlicher Betriebe gilt unter Kaufleuten daher üblicherweise die Gewinnoptimierung, die ein dauerhaftes Überleben am Markt ermöglicht. Übersetzt auf die Bedingungen von Kleinunternehmern und Freiberuflern heißt das: Nachdem die einmalige Anschaffung von betriebsnotwendigen Maschinen, Anlagen und Einrichtungsgegenständen erwirtschaftet, die laufenden Kosten (inklusive Steuern) bestritten und Rücklagen für Flauten und die Erneuerung von Betriebsvermögen gebildet worden sind, muss ein ausreichendes Nettoeinkommen für den Lebensunterhalt des Inhabers und - sofern vorhanden - seiner Familie übrig bleiben. Dazu gehört selbstverständlich auch die Vorsorge für Urlaub, Unfall, Krankheit und Alter.

So kalkulieren Sie richtig

Wie eine solche Rechnung im Einzelnen aussehen kann, erfahren Sie im Beitrag "Raus aus der Angestellten-Perspektive: Selbstständige Dienstleister brauchen tragfähige Honorare".

Ausreichend = angemessen?

Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Frage: Empfinde ich ein objektiv ausreichendes Einkommen auch als ein angemessenes Einkommen? Reicht mir das bloße Auskommen mit dem Einkommen? Und: Welche Maßstäbe lege ich darüber hinaus bewusst oder unbewusst an? Betrachte ich mich auch dann noch als erfolgreich, wenn meine realisierten Gewinne/Stundensätze unter denen des Branchendurchschnitts liegen? Was ist, wenn das erwirtschaftete Nettoeinkommen letztlich unter dem eines Angestellten liegt? Wenn ich zwar brauchbare Arbeit leiste, der Lebensunterhalt aber womöglich nur durch Nebenjobs, das Aufzehren einer Erbschaft oder das Einkommen des Partners bestritten werden kann?

Eng verbunden mit diesen Fragen ist die nach der Tragfähigkeit weiterer Erfolgskriterien, die für ethisch anspruchsvolle Selbstständige vielfach wichtiger sind als die pure finanzielle Kompensation:

  • Wie sinnvoll und nützlich ist meine Arbeit?

  • Wie selbstbestimmt ist meine Arbeit?

  • Wie gut sind meine Beziehungen zu Kollegen, Mitarbeitern und Geschäftspartnern?

  • Wie gut sind meine Arbeitsergebnisse?

  • Wie viel Zeit beansprucht meine Arbeit?

  • Wie flexibel kann ich meine Zeit einteilen?

  • Wie hoch sind das Risiko und der als negativ empfundene Stress?

  • Wie befriedigend empfinde ich meine Arbeit?

  • Wie viel Anerkennung ernte ich durch meine Arbeit?

  • Wie sehr muss ich mich "verbiegen"? Kann ich meinen Überzeugungen treu bleiben?

  • Wie sähe eine Alternative aus? Gibt es überhaupt eine?

Jeder einzelne dieser Fragen kann ebenso wichtig sein wie die nach der Höhe des Gewinns. Welche dieser Aspekte für Sie ganz persönlich ausschlaggebend sind, können nur Sie selbst entscheiden. Eine ausführliche Beschäftigung mit der "Erfolgsfrage" bietet der Beitrag "Erfolg als Selbstständiger? Das entscheiden Sie selbst!"

Wichtig: Seien Sie bei der Überprüfung und Gewichtung unbedingt ehrlich zu sich: Vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stellen vermeintlich alternative Erfolgskriterien in Wirklichkeit bloß Hilfskonstruktionen und unbewusste Schönfärbereien dar. Wenn Ihnen andere Maßstäbe als der finanzielle Ertrag wichtig sind, muss Ihr Gefühlsleben auf Dauer auch den damit vielfach einhergehenden Konsum- und Statusverzicht aushalten können. Nicht zu vergessen: So zutreffend der gegenwärtige Schlachtruf "Weniger ist mehr" sein mag - Lebenslagen und -motive können sich im Laufe der Jahre ändern.

Fazit

Gesamtwirtschaftlich funktioniert die private Marktwirtschaft nun einmal nicht ohne den "Stachel des Profits". Das ist in vielerlei Hinsicht gefährlich und zerstörerisch, aber dafür ungeheuer produktiv. Für einzelne Selbstständige und Kleinunternehmer gilt der Zwang zur Gewinnsteigerung um jeden Preis aber nicht: Wer sich ihm ohne Not kritiklos unterwirft, begeht unter Umständen Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

Man mag von der Ideologie des "freien Unternehmertums" halten, was man will: In unseren Breiten bietet sie auch Wachstums- und Profit-Skeptikern reichlich Möglichkeiten, an ihren hehren Idealen festzuhalten. Wer qualifiziert, engagiert und findig ist, läuft nicht Gefahr, zu verarmen oder gar zu verhungern. Mehr noch: Ehrlichkeit, Mut und Originalität sind vielfach sogar ein Wettbewerbsvorteil.

Weiterführende Artikel

Noch mehr praxisnahe Anregungen zur Selbstwahrnehmung und Selbstvermarktung finden Sie in folgenden Beiträgen:

Grundsätzliche Informationen und weiterführende Verweise zum Thema Wirtschaftsethik finden Sie auf Wikipedia und beim Netzwerk für Wirtschaftsethik.

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man muß authentisch und ehrlich zu sich selbst sein.

Also ich freue mich immer über jede Gelegenheit, wo ich einem Gesprächspartner sagen kan - Ich bin ein Original - Punkt. Ich habe entdeckt, vor ca 5 Jahren, das es ganz wichtig ist - authentisch zu sein, und vor allem ehrlich. Das was ich tue, muß die Belastung der Ehrlichkeit aushalten - sonst taugst es nichts.
Ich habe festgestellt, daß es sehr gut geht ehrlich zu sein und zu arbeiten - es ergibt sich dadurch ein wettbewerbsvorteil.
Außerdem will ich als Mensch als ehrlich behandelt werden.
Ich hatte mal erkannt - daß wenn zwei Leute miteinander reden, und jeder ist nur zu 60 % ehrlich, dann kommt eher als Ergebnis eine Gesamtehrlichkeit von 30 % nur heraus als Summe als Ergebnis.
Und weil das alles so fantastisch funktioniert, bin ich auf die Idee gekommen - ich selber - bin ein Original.
Wer - kann das schon von sich selbst behaupten ?
Garantiert nur sehr wenige !

genau diese Behauptung

hab ich schon oft gelesen: "Ich bin ein Original" . Das sagen viele von sich.

Ich dagegen, ich bin eine Kopie. Und stolz darauf, denn das macht mich zu etwas Besonderem. Es passt auch besser in die heutige Zeit - schnelle identische Reproduzierbarkeit ist der technische Leitsatz.

Genau, genau!

Danke für diesen schönen Artikel. Ich wollte beim Lesen immer „genau, genau“ schreien! Hat mir sehr viel Freude gemacht, ihn zu lesen und ich habe ihn direkt in meinen Verteiler gegeben. Herzlichen Gruß aus Aachen!

Wirklich sehr, sehr (!) wahre Worte! Dieser Text ist geeignet für Einzelkämpfer genauso wie für Manager von Großunternehmen. Werde ich empfehlen!

Mal wieder ein erfrischender und auf angenehme Weise hilfreicher Beitrag!
Mir ist es in der Aufbauphase meiner Selbständigkeit mit dem persönlichen Wert "Ich will dass es mir schon JETZT mit meiner Arbeit gut geht" ähnlich gegangen. "Alle" anderen Gründer quälen sich schließlich! z.B: mit 80 Stunden Wochen - und ich wage es, dafür zu sorgen, dass meine Kräftehaushalt von Anfang an im Gleichgewicht bleibt? Muss ich mit Augenringen und chronischer Magenreizung durch die Gegend laufen, um als engagiert zu gelten? Nein. Genaugenommen DARF ich das gar nicht. Als Trainerin bin ich dafür verantwortlich, dass mein Arbeitsinstrument (also Ich, bestehend aus Körper Geist und Seele) in einem guten, ressourcenreichen Zustand ist. Wie soll ich sonst wirklich gute Arbeit für meine KlientInnen leisten? Wie soll ich sonst glaubwürdig die Bedeutung von sinnvoller Balance zw. Herausforderung und Ruhe vermitteln? Aber auch abgesehen davon: Für mich ist es EIN Erfolg wenn ich zufrieden und gesund bin -und so soll es für meine Kunden auch sein.

Kareen Armbruster

contact@armbruster-training.de

teile die Meinungen des Autors vollkommen. persönliche integrität ist meiner meinung nach im vertrieb ausschlaggebend für den erfolg und persönliche integrität sollte niemals zur disposition gestellt werden! kein mensch sollte sich um des profits willen verkaufen!
interessante anregungen finden sich auch im Buch von Stephen Covey - Die 7 Eigenschaften effektiver Menschen - ein Weltbestseller und Klassiker! Absolut lesenswert!

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